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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Neu: Smartphone meldet kranke Pflanzen
Jahre lang haben sie an Tomaten und Alpenveilchen getüftelt, nun stellen sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor: Niederländische und deutsche Experten präsentieren am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Oktober, im Versuchszentrum Gartenbau der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Straelen, Hans-Tenhaeff-Straße 40 bis 42, ein neues Pflanzenschutzkonzept.
Und so funktioniert das gesunde Gewächshaus: Wenn in einem Gartenbaubetrieb neue Pflanzen eintreffen, scannt ein technisches Messsystem die Pflanzen ab diesem Zeitpunkt automatisch, Gewebeproben werden entnommen und auf mögliche Schaderreger getestet. Anschließend leitet das System die Ergebnisse automatisch auf das Smartphone des Gärtners weiter, der angezeigt bekommt, an welcher Stelle im Gewächshaus Pflanzen krank sind und was er dagegen tun kann. Somit kann die Krankheit so gezielt bekämpft werden, dass mehr als die Hälfte der sonst nötigen Wirkstoffe gespart werden. Die unterschiedlichen Komponenten des Systems greifen nahtlos ineinander und ermöglichen so innovativen Pflanzenschutz auf dem neuesten Stand der Technik.
Wie der Systemkreislauf funktioniert und was die einzelnen Bausteine leisten, erfahren Besucher am Mittwoch, 1. Oktober, zwischen 10 und 17 Uhr, und am Donnerstag, 2. Oktober, von 11 bis 17 Uhr bei einem Rundgang durch das Versuchszentrum in Straelen. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen des Projektes "Gezonde Kas" haben zehn Forschungseinrichtungen und 22 Unternehmen aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet geforscht. Dabei wurden sie mit etwa zehn Millionen Euro von der Europäischen Union sowie von nationalen und regionalen Financiers gefördert. (LWKNRW)
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gezondekas.eu.

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