Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Neu: "Mit vereinten Gärten"

Die Zukunftsstiftung BioMarkt stellt die neue BioMarkt-Förderpatenschaft "Mit vereinten Gärten" vor.

Petra Hinrichs (BioMarkt Sonnenseite, Bad Bevensen) und Lukas Nossol (dennree GmbH) übergaben den Förderpreis im Namen der Zukunftsstiftung BioMarkt an Benjamin Bauer (Mitte) von "Mit vereinten Gärten". Bild: Zukunftsstiftung BioMarkt.

Die Zukunftsstiftung BioMarkt hat am 02.06.2019 ihre neue BioMarkt-Förderpatenschaft in Magdeburg vorgestellt. Das Projekt „Mit vereinten Gärten“ der Sativa Rheinau AG befasst sich mit der Züchtung ökologischer, gegen Mehltau resistenter Salatsorten. Für seine Arbeit erhält das Projekt für zwei Jahre eine Förderung von 48.000 Euro.

„Die Zukunftsstiftung BioMarkt, eine Initiative der BioMarkt-Verbundgruppe und von denn´s Biomarkt, unterstützt bereits seit einigen Jahren im Rahmen der BioMarkt-Förderpatenschaft bedeutende Projekte zur Stärkung des Ökolandbaus sowie des Naturkostfachhandels“, so Petra Hinrichs, Beiratsmitglied der Zukunftsstiftung BioMarkt und zugleich BioMarkt-Ladnerin aus Bad Bevensen.

„Mit vereinten Gärten“ setzt den Schwerpunkt auf ein für die Ökobranche sehr essentielles Thema. Das Projekt plant in bisher einzigartiger Weise die Züchtung neuer Salatsorten, die auch ohne den Einsatz von chemischen Mitteln gegen den äußerst anpassungsfähigen Mehltau resistent sind. Die neuen Sorten werden vor allem mit alten Linien gekreuzt, da diese als besonders widerstandsfähig gelten.

Um die neuen Züchtungen an möglichst vielen - auch regionalen - Mehltaustämmen zu testen, setzen die Initiatoren auf eine breit angelegte Testphase in ganz Mitteleuropa. Mit 1.000 Gärtnerinnen und Gärtnern werden in diesem Sommer in vielen Ländern gemeinsam Salate angebaut, die die Grundlage für die weitere Forschung darstellen.

„Mit der finanziellen Unterstützung können wir neue Salatsorten entwickeln, die langfristig mit Mehltau zurechtkommen. Neue Sorten, die aus dem Projekt entstehen, sollen zudem frei von Patenten bleiben, hält Benjamin Bauer von „Mit vereinten Gärten“ fest.

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