Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Neu: „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“

Erstmalig in der langjährigen Firmengeschichte investiert die Fleurop AG in eine Zweitmarke. Ab dem 2. Oktober führt das Berliner Traditionsunternehmen die Marke des insolventen Start-ups BLOOMY DAYS unter „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“ fort.

Neu: „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“

Im Juli wurde die Insolvenz des Start-ups BLOOMY DAYS durch einen offenen Brief von Gründerin Franziska von Hardenberg bekannt. Das E-Commerce-Unternehmen wurde 2012 in Berlin gegründet und bot Schnittblumen im Abonnement und später auch als Einzelbestellung per Kartonversand an. Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens hat die Fleurop AG ein Konzept zur Weiterführung der Marke BLOOMY DAYS vorgelegt. Am 2. Oktober 2017 erhielt Fleurop den Zuschlag und investiert in der langjährigen Firmengeschichte erstmalig in eine Zweitmarke. Ab sofort wird die Marke des insolventen Start-ups BLOOMY DAYS als „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“ fortgeführt.

Fleurop steht seit über 100 Jahren dafür, Menschen mit floristisch gebundenen Blumensträußen aus dem Fachgeschäft glücklich zu machen. Doch knapp 150.000 Kunden im Jahr haben den Wunsch, „einfach nur“ Schnittblumen zu kaufen. Diese machen im Vergleich zu den 2,3 Millionen Kunden pro Jahr, die auf Floristik und somit auf gebundene Sträuße setzen, zwar einen geringeren, aber keinesfalls zu vernachlässigenden Anteil aus. Das Geschäftsmodell der Blumenbundware im Abonnement ist stark nachgefragt. Das hat nicht nur der Aufschwung von BLOOMY DAYS in den letzten fünf Jahren gezeigt. Mit seinem frischen Konzept konnte das Start-up eine Käuferschicht im Alter von 25 bis 39 Jahren für sich gewinnen und hat gezeigt, dass der Markt vielfältig und voller potentieller Kaufkraft steckt. Immer mehr Start-ups wie „Bloomon“, „GRACE flowerbox“ und „Lia Blumenkind“ werden gegründet und bieten online Schnittblumen im Kartonversand an. Mit dem historischen Meilenstein der Zweitmarkenstrategie sichert sich die Floristen-Organisation eine potentielle Käuferschicht, die mit dem großen Flaggschiff Fleurop nur schwer zu erreichen gewesen wäre. „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“ spricht eine junge, online-affine und kaufkräftige Zielgruppe an, die langfristig für Floristik aus dem Fachgeschäft begeistern werden soll.

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