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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Netzwerk Ökologischer Landbau geht an den Start
Die Nachfrage nach Lebensmitteln aus dem ökologischen Landbau steigt immer mehr in der Bevölkerung. Um dieser hohen Nachfrage gerecht zu werden, wird der Bedarf zunehmend durch Rohstoffimporte aus anderen EU-Ländern bzw. Drittländern gedeckt. Viele konventionell wirtschaftende Betriebe sehen hierin ihre Chance und stellen ihre Wirtschaft auf ökologischen Landbau um. In 2015/16 haben in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 63 Betriebe mit einer Fläche von 8.792 ha auf den Ökolandbau umgestellt. Somit sind in MV 1.095 Ökobetriebe auf einer ökologisch bewirtschafteten Fläche von ca. 127.870 ha tätig. Die Umstellungsbereitschaft von der konventionellen Landwirtschaft zum ökologischen Landbau in Mecklenburg-Vorpommern ist groß. In diesem Zusammenhang muss das wirtschaftliche Umfeld für eine nachhaltige Betriebskonzeption, besonders in der aktiven Umstellungsphase, genau abgecheckt werden.
„Um speziell den Bio-Betrieben in MV unter die Arme zu greifen, wurde das Netzwerk Ökologischer Landbau Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen. Eine Zielstellung des Netzwerkes sind der Aufbau von themenspezifischen Vernetzungen entlang der Wertschöpfungskette sowie von Demonstrationsnetzwerken mit Landwirtschaftsbetrieben mit den Themenkomplexen Ackerbau, Gartenbau, Tierhaltung, Vermarktung und Gastronomie. Aber auch die Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Koordinierung länderübergreifender Projekte stehen im Mittelpunkt des Netzwerkes“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus.

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