Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NEPG: Sorgt sich über Preisverfall

In den letzten Wochen sind die Preise für frei gekaufte Kartoffeln auf verschiedenen nordwesteuropäischen Notierungen dramatisch gesunken und erlauben es nicht mehr, die Produktionskosten zu decken.

NEPG besorgt über Preisverfall bei frei gekauften Kartoffeln und negatives Signal an die Erzeuger. Bild: GABOT.

Die NEPG betont, dass es zwar einen logischen Zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage gibt - die derzeit sehr niedrige Nachfrage nach frei gekauften Kartoffeln ist auf viel höhere Vertragsmengen und ein größeres Angebot an nicht lagerfähigen Kartoffeln zurückzuführen - dass es aber auch eine Logik zwischen den Notierungen und den tatsächlich ausgetauschten Mengen geben muss. Da es praktisch keine Nachfrage gibt, sind die tatsächlichen Freikaufmengen derzeit sehr gering, was zu indikativen Notierungen auf einem sehr engen Markt führt.

Die Erzeuger müssen bei der Prüfung dieser Notierungen alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen treffen und dürfen nicht und nicht in "Panik" verfallen, da die Marktgrundlagen auf lange Sicht der Kampagne robust bleiben Kampagne... daher die Bedeutung der Lagerung.

Die NEPG erinnert daran, dass der Bedarf der europäischen Verarbeitungsindustrie für die kommenden Monate 2 Millionen Tonnen mehr als vor 2 Jahren betragen dürfte und die Preisaussichten für die Zukunft Aussichten gut sind. Außerdem sind die derzeit sehr niedrigen Preise für den freien Ankauf kein Anreiz für die Erzeuger, die für künftige Anpflanzungen, die in einem immer schwieriger werdenden Umfeld erfolgen werden. Zusätzliche wirtschaftliche, rechtliche und technische Zwänge sowie der Klimawandel machen den Kartoffelanbau zunehmend risikoreich und schwierig.

Jeder Akteur in der europäischen Kartoffelindustrie sollte all diese Informationen berücksichtigen berücksichtigen, wenn sie die Dynamik ihres Angebots für die nächste Kampagne aufrechterhalten wollen.

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