Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

"Natur im Garten": Therapiegarten Grüne Stunde erhält Plakette

Die Vielfalt in Gärten und Parks zu unterstützen und sie klimagerecht zu gestalten - das ist das Ziel der vom Land geförderten Initiative "Natur im Garten".

Startschuss für „Natur im Garten" in Niedersachsen: Ministerin Barbara Otte-Kinast (2.v.r.) übergibt die Plakette an Corinna Cieslik-Bischof (2.v.l.) im Beisein von Silke Mansberg (l.) und Katharine von Schiller. Bild: Natur im Garten.

Als erster Garten in Niedersachsen hat heute der Therapiegarten Grüne Stunde in Wedemark-Mellendorf das Gütesiegel von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast erhalten.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Naturnahe Gärten sind wertvolle Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere - und damit wichtig für den Klimaschutz. ,Natur im Garten' setzt ein Zeichen für nachhaltige Bewirtschaftung und ökologische Gestaltung. Daher freue ich mich sehr, heute die erste Plakette für eine erfolgreiche Zertifizierung in Niedersachsen an den Therapiegarten Grüne Stunde zu überreichen!"

Die Initiative stammt ursprünglich aus Österreich, wo bereits zahlreiche Gärten, Parks und Gemeinden zertifiziert sind. Heute gibt es „Natur im Garten" auch in der Schweiz, in Liechtenstein, in Tschechien, der Slowakei, in Südtirol - und in sieben deutschen Bundesländern, darunter jetzt auch Niedersachsen.

Die Gärten und Grünräume werden ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger und ohne Torf gestaltet und gepflegt. Außerdem müssen zertifizierte Gärten unter anderem Wildstrauchhecken - möglichst aus heimischen Gehölzen - und Naturwiesen haben.

Der niedersächsische Träger des Projekts, der Verein „Projektverbund Gartenhorizonte Niedersachsen e.V." wird vom Landwirtschaftsministerium bis 2024 mit rund 90.000 Euro gefördert. Die Fördergelder fließen beispielsweise in Schulungen für Gartenzertifizierer, den Aufbau eines Netzwerkes und die Öffentlichkeitsarbeit.Silke von Mansberg (Botschafterin „Natur im Garten", Niedersachsen und Vorstandsmitglied Projektverbund Gartenhorizonte Niedersachsen e.V.): „Natur und Garten verbindet Menschen, ich möchte dazu beitragen!"

"Corinna Cieslik-Bischof (Besitzerin des Therapiegartens): „Die Wirkungsweise eines Gartens spiegelt sich in der psychischen Gesundheit seiner Nutzer wider. Je naturnaher die Anlage, desto positiver ist der Effekt auf uns Menschen." Interessierte Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die ihren Garten zertifizieren lassen möchten, können sich zu den Kriterien eines Naturgartens sowie zur Zertifizierung und dem Erhalt der Plakette „Natur im Garten" auf der Seite: www.gartenhorizonte.de/natur-im-garten informieren. ( „Natur im Garten")

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