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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"Natur im Garten": Süßkartoffeln - Köstliche Exoten im Garten
Wenn das Laub vergilbt, ist an einem trockenen, warmen Tag, spätestens bevor die Bodentemperatur unter 12°C fällt, die Zeit der Süßkartoffelernte gekommen. Das Laub wird mit einer Gartenschere abgeschnitten und die Wurzeln mit einer Grabgabel behutsam aus dem Boden oder dem Hochbeet gehebelt. Noch leichter geht die Ernte am Balkon: Pflanzkübel- oder Säcke werden einfach umgedreht und die Ernte herausgeklaubt. Nachdem die ungewaschenen Speicherwurzeln 14 Tage bei etwa 25°C zur Aushärtung der Schale gelagert wurden, können sie an einem dunklen, trockenen Ort bei etwa 13°C aufbewahrt werden. Die Lagerfähigkeit ist kürzer als bei Erdäpfeln, innerhalb einiger Wochen sollte die Ernte verarbeitet werden.
Expertentipp
„Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas) gehört zur Familie der Windengewächse (Convolvulceae). Sie ist botanisch gesehen weder mit dem oft mit ihr verwechselten Topinambur (Helianthus tuberosus) noch direkt mit der Kartoffel (Solanum tuberosum) verwandt, weshalb neben der Speicherwurzel sogar ihr Laub gekocht verzehrt werden kann“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Aktion „Natur im Garten“.
Die nächste Ernte kommt bestimmt …
In warmen Lagen kann die Süßkartoffel im Freiland, in kühleren Gegenden im Hochbeet oder in Pflanzkübeln angebaut werden. Nach den letzten Frösten im Mai können die Setzlinge bis Juni in einer Pflanzdichte von 4 Pflanzen/m2 an einen warmen, windgeschützten Sonnenplatz ausgepflanzt werden. Auf lockerem, humosem Boden entwickeln sich die Pflanzen bei regelmäßiger Wasserversorgung zügig. Auf dichten, lehmigen Böden kommen sie schlecht zurecht und sollten deshalb in Dämmen kultiviert werden. Dunkle, biologisch abbaubare Mulchfolie begünstigt eine rasche Anfangsentwicklung der wärmeliebenden Pflanzen. Besonders ertragreich und schmackhaft sind Sorten wie 'Beauregard', 'Erato Orange' oder 'Bonita', die als wahres „Superfood“ z.B. in Form köstlicher Pommes, Brat- und Ofenkartoffel oder Püree kulinarisch begeistern.
Green Fact
Wussten Sie, dass die Süßkartoffel weltweit zu den wichtigsten Nahrungspflanzen zählt? In den warmen Ländern der Tropen und Subtropen ist sie neben Erdäpfeln und Maniok das wichtigste Grundnahrungsmittel. Die Blätter der Pflanze sind essbar und können wie Spinat zubereitet und genossen werden. (Quelle: Natur im Garten)

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