Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Natur im Garten: Fachtagung Pflanzenstärkung und Biodiversität

„Seit neun Jahren sind die 'Internationalen Fachtage Ökologische Pflege' von 'Natur im Garten' im Bildungszentrum Langenlois ein fixer Treffpunkt internationaler Expertinnen und Experten“, so „Natur im Garten“ Präsident Alfred Riedl. Über 300 Gäste verfolgten 2019 die Fachtagung mit den Schwerpunktthemen Pflanzenstärkung und Biodiversität.

Internationale Fachtage Ökologische Pflege groß. Bild: „Natur im Garten“.

Der Schwerpunkt „Boden und Pflanzenstärkung“ wurde ergänzt durch Themen wie den Einfluss von Nährstoffen auf die Pflanzengesundheit, die Relevanz gartenbaulicher Bodenuntersuchungen, Terra Preta und den Vorteilen nur eine Art Mykorrhiza zu verwenden anstelle einer Mischung. „Der natürliche und vorbeugende Schutz der Pflanzen, insbesondere in Form der Kombination verschiedener Methoden, ist eine in der Praxis bewährte Alternative zu den eher heilenden Pflanzenschutzeinsätzen der gartenbaulichen Praxis“, so Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“. Eine Podiumsdiskussion, Kurzvorträge, Praxisberichte und eine Vorführung rund um das Thema Pflanzenstärkungsmittel beleuchteten ausführlich diese komplexe Thematik.

Auch der zweite Themenschwerpunkt „Biodiversität“ widmete sich der Notwendigkeit des Verzichts auf Pestizide im Hinblick auf den Erhalt der heimischen Artenvielfalt und insbesondere den Folgen des Pestizideinsatzes auf die Bevölkerung selbst. „Der Erhalt und die Förderung der heimischen Artenvielfalt ist für uns Menschen essentiell, weil heimische Nützlinge wie Wildbienen die wichtigsten Bestäuber der meisten Obstbaumarten sind und somit auch volkswirtschaftlich gesehen einen unverzichtbaren Nutzen bringen“, so Batakovic. Vom Einsatz pflanzeneigener Bakterien über die Vorteile des Mulchens bis hin zu Unkrautregulierung mittels strombasierter Technologien wurde intensiv auf zukunftsorientierte Pflegemethoden eingegangen. Die abschließenden Vorträge widmeten sich der Pflege artenreicher Naturwiesen und Möglichkeiten der Renaturierung sowie der Blütenbiologie. Als besondere Zugabe wurde das Projekt „Ordentlich! Schlampert.“ vorgestellt, welches die Bevölkerung zu mehr Mut zur Biodiversität anregen möchte.

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