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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Nachhaltigkeit von Tragetaschen
Nach Erkenntnissen des IFEU-Instituts weise die Produktion von Einweg-Papiertragetaschen mit Blick auf die Bilanzgrößen Klimarelevanz und kumulierte Energieaufwand tendenziell ökologische Vorteile gegenüber leichten Kunststofftragetaschen auf, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Im Hinblick auf die aquatische Eutrophierung und die Versauerung seien hingegen leichte Kunststofftragetaschen in der Produktion im Vorteil. Für Baumwolltragetaschen könne kein ökobilanzieller Vergleich gezogen werden, heißt es in der Antwort weiter. Untersuchungen hätten jedoch gezeigt, dass je nach ökologischer Bilanzgröße "eine Baumwolltasche zwischen rund 10 und mehr als 100 Nutzungszyklen benötigt, um ökologisch günstiger zu sein als lediglich einmal genutzte Papiertragetaschen bzw. leichte Kunststofftragetaschen". Im Hinblick auf den Verbrauch von Kunststofftragetaschen zeige sich ein Rückgang in der Nutzung: Während der Pro-Kopf-Verbrauch 2015 noch bei 68 Stück lag, sei nach Inkrafttreten der EU-Richtlinie 2015/720 eine Reduktion auf 25 Stück pro Jahr erfolgt. Dieser Wert liege bereits deutlich unter dem langfristigen Verbrauchsziel von 40 Stück, schreibt die Bundesregierung. (hib/LBR)

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