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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Nachhaltiger Pflanzenschutz: EU-Kommission stellt Bericht zur Umsetzung vor
Deutschland schneidet in der Studie vorbildlich ab. So konnten messbare Fortschritte bei der Risikominderung nachgewiesen werden. Auch Schulungs- und Zertifizierungsprogramme, wie beispielsweise der Pflanzenschutz-Sachkunde-Nachweis, beschreibt die Studie als vorbildlich. Zudem wird positiv angemerkt, dass Deutschland sein 30-Prozent-Ziel der Risikominderung im Bereich aquatische Umwelt und Nichtzielorgansimen im Zeitraum von 1996 bis 2006 erreichen konnte. Die Überprüfung von technischer Ausrüstung zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hält Deutschland zu 93% ein.
Der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) Jürgen Mertz kommentiert: „Das positive Abschneiden Deutschlands in der Studie ist auch auf die gewissenhafte Umsetzung des Nationalen Aktionsplans und die klare Fokussierung auf den integrierten Pflanzenschutz durch unsere Gärtner zurückzuführen. Gleichzeitig weise ich darauf hin, dass jedwede Resistenzbildung vermieden werden muss. Entsprechend müssen ausreichend Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen.“
Der Bericht zeigt, generell wird die Richtlinie in allen Mitgliedstaaten ausreichend umgesetzt. In vielen Mitgliedstaaten gibt es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsbedarf. Beispielsweise können viele Mitgliedstaaten keine messbaren Ergebnisse zur Zielerreichung z.B. in den Bereichen Schutz der Gewässer oder öffentlicher Anlagen vorlegen. Zum Teil wird auch der integrierte Pflanzenschutz von einigen EU-Staaten noch zu wenig genutzt.
Im Nachgang an den Bericht sollen die EU-Mitgliedstaaten ihre Nationalen Aktionspläne überprüfen und überarbeiten. Verbesserungsbedarf wird insbesondere bei der Festlegung von spezifischen und messbaren Zielen und Indikatoren für eine langfristige Strategie gesehen. Die Kommission plant, EU-weit harmonisierte Risikoindikatoren zu erarbeiten. (ZVG)

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