Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

NABU: Rückt Streuobstwiesen in den Fokus

Der NABU setzt sich für eine naturverträgliche Agrarförderung ein, die Streuobstwiesen gezielt unterstützt.

Streuobst ist wertvoll! Bild: GABOT.

Streuobstwiesen sind Hotspots der biologischen Vielfalt. Sie verbinden Naturschutz mit nachhaltiger Landnutzung – und das seit Jahrhunderten. Doch diese Kulturlandschaft ist bedroht", warnt Dr. Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst. Jedes Jahr verschwinden weitere Streuobstflächen, warnt Rösler. „Der Tag der Streuobstwiese macht sichtbar, was wir derzeit verlieren – und welche Chancen sie bieten, wenn wir die richtigen politischen Rahmenbedingungen setzen. Dazu gehört auch ein besserer Schutz insbesondere gegen Bebauung in den Bundesländern. Denn die derzeitigen Regelungen sind zu schwach." 

Der NABU setzt sich zudem für eine naturverträgliche Agrarförderung ein, die Streuobstwiesen gezielt unterstützt. Neben ausreichend finanziellen Mitteln – auch für den Baumschnitt und für die getrennte Erfassung von Streuobst – gilt es zudem bürokratische Hürden wie beispielsweise die unsinnigen EU-Handelsnormen für Obst wie Farbe, Form und Größe abzuschaffen - das wäre zugleich ein gutes Beispiel für Entbürokratisierung durch eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern", so Rösler. 

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