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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
NABU: Fahrplan gegen das Artensterben
Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Naturkrise – vom fortschreitenden Artensterben über die Zerstörung natürlicher Ökosysteme bis hin zum Verlust von Lebensräumen – setzt die Bundesregierung damit ein wichtiges Signal für den Natur- und Artenschutz.
„Der Beschluss ist ein wichtiges Signal, doch die konkrete Umsetzung wird entscheidend sein – und hier tragen Bund, Länder, Kommunen, Wissenschaft und auch zivilgesellschaftliche Akteur*innen sowie das Ehrenamt gemeinsam Verantwortung," erklärt dazu Johann Rathke, Teamleiter Biodiversitätspolitik beim NABU. Die Strategie umfasst 21 Handlungsfelder und verbindet Maßnahmen aus zahlreichen Sektoren, was deutlich macht, dass der Erhalt der Biodiversität nicht nur dem Gemeinwohl dient, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.
Rathke sieht allerdings in der Finanzierung ein noch ungelöstes Problem, gerade was auch die Honorierung von Naturschutzleistungen der Landwirtschaft betrifft: „Die jährliche Lücke im Naturschutz beträgt mindestens 2 Mrd. Euro. Neben der Ausweitung bestehender Förderprogramme wie dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) könnten neue Finanzierungsmodelle wie eine im Grundgesetz verankerte Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung mit starker Naturschutzkomponente Abhilfe schaffen." Der Erfolg der Strategie hängt zudem von ihrer Verbindlichkeit ab. So könnte ein Biodiversitätsgesetz Bundes- und Landesregierungen oder sogar einzelne Ministerien zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen verpflichten.

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