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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
MV: Anbau von Strauchbeeren geht zurück
Dominante Frucht war 2022 mit 101,4 Hektar immer noch der Sanddorn, der auf 50,3% der Anbaufläche für Strauchbeeren wuchs. Aufgrund des bekannten Sanddornsterbens wurden nur 13% der Anbaufläche abgeerntet.
Neben Sanddorn wurden in Mecklenburg-Vorpommern auch andere Strauchbeerenarten wie zum Beispiel die Kulturheidelbeere mit 14% Anteil der Anbaufläche, schwarze Johannisbeeren (knapp 10% ) und Aroniabeeren (9,5%) angebaut.
Bei den Aroniabeeren, auch als Apfelbeere bekannt, ist ein starker Anstieg der Anbaufläche gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen. Die bei vielen noch unbekannte Frucht wuchs 2022 auf einer Fläche von 19,20 Hektar (2021: 9,7 Hektar; 2020: 6,7 Hektar) und erreichte eine Erntemenge von gut 5 Tonnen. Da es sich bei einem großen Teil der Anbaufläche um Neuanpflanzungen handelt, blieb die Erntemenge trotz der Steigerung der Anbaufläche unter dem Ergebnis des Vorjahres (2021: 7 Tonnen) zurück. Auch die Trockenheit im Sommer 2022 wirkte sich auf die Erntemenge ungünstig aus.
Die ökologische Erzeugung von Strauchbeeren hatte 2022 einen Umfang von 124,1 Hektar bzw. einen Anteil von 61,6% am Gesamtanbau. (Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern)

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