Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Muttertag 2024: Zufriedenstellend für die Branche

Die Mitglieder im FDF blicken überwiegend positiv auf den Muttertag zurück. Die Umsätze werden zu einem großen Teil mit gleichbleibend bis hin zu geringfügig gestiegen bewertet. Im Süden ist sogar von gut bis sehr gut die Rede.

Rosen sind der Klassiker zum Muttertag. Bild: GABOT.

Trotz Feiertag, Brückentag und den vielfach damit verbundenen Kurzurlauben haben die Kund*innen den Weg in die Blumengeschäfte gefunden und florale Geschenke eingekauft.

Tatsächlich scheinen die Umsatz-Erfolge jedoch auch sehr stark Lage- und Umfeldabhängig zu sein. Blumengeschäfte, die viel Laufkundschaft haben, profitieren hier sicherlich verstärkt. Etliche Florist*innen berichten, dass das Muttertags-Geschäft bereits am Mittwoch begann und sich dann über die gesamten Tage bis zum Muttertag hingezogen hat. Andere wiederum beklagen, dass der Feiertag sich durchaus negativ auf die Kunden-Frequenz ausgewirkt hat. Es wurden vorwiegend frühlingshafte Sträuße verschenkt und vielfach spielten Rosen darin eine große Rolle - gefolgt von Gestecken und gepflanzten Körben, sowie auch hochwertige Pflanzen und Pflanzungen für den Outdoor-Bereich gut verkauft wurden. Auf Grund der starken Regenfälle in Kenia waren kurze Rosen im Großhandel rar. Einige Florist*innen beklagen hohe Preise und die Qualität insbesondere bei Schnittgrün. Nur wenige Mitglieder kreuzten an, dass sie das Pre-Order-Verfahren nutzen. Viele Kolleg*innen bestätigten, dass sie auf Grund des Feiertags im Einkauf auf "Sicht gefahren sind" und ihre Angebote dann auch entsprechend gut verkauft haben. Insbesondere die Blumengroßmärkte werden von FDF-Mitgliedern  als zuverlässige Einkaufsquellen gelobt, die ihren Kund*innen viel regionale Ware zu fairen Preisen angeboten haben.

Im Durchschnitt gaben die Kund*innen bis 40 Euro für ihre Muttertags-Präsente aus.  Größere Sträuße über 50 Euro gehen so gut wie gar nicht mehr, hieß aus vielen Blumengeschäften - außer im Süden der Republik, wo auch von deutlich höheren Ausgaben berichtet wird. Fleurop-Aufträge liefen vielerorts gut. Die Frage, ob nachhaltige Angebote nachgefragt werden oder bewusst Kauf-Anreize mit diesem Thema gesetzt werden, wurde überwiegend negativ beantwortet. Einzelne Blumengeschäfte geben jedoch auch an, dass sie das Thema offensiv bespielen und gezielt nachhaltige Produkte präsentieren. Vielfach machen Floristen gerade zu nachfragestarken Tagen gute Erfahrungen mit dem additionalen Verkauf über Blumenautomaten. Kunden schätzen und nutzen die Möglichkeit, unabhängig von Geschäftszeiten sich dort mit Geschenksträußen - auch zu unkonventionellen Zeiten - zu versorgen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass viele Florist*innen in der Blitzumfrage des Verbands ein positives und zufriedenes Feedback für den Muttertag gegeben haben, auch wenn das Resümee in Teilen recht uneinheitlich ausfällt. Etliche Kolleg*innen berichten, er sei mega anstrengend gewesen, nicht zuletzt weil er in die ohnehin arbeitsreiche Zeit der Beet- und Balkonbepflanzungen falle und viele Blumengeschäfte auch noch ihre Friedhofs-Aufträge erfüllen müssen. Mehrheitlich heißt es jedoch, dass der diesjährige Muttertag trotz Feier- und Brückentag ein zufriedenstellender Umsatzbringer für den Fachhandel war.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.