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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mülheim an der Ruhr: Insolvenzantrag für zwei hagebaumärkte
Der Geschäftsbetrieb an beiden Standorten wird in den kommenden Monaten fortgeführt. Betroffen sind 75 Mitarbeiter.
Hintergrund des Verfahrens sind vor allem deutlich gestiegene Betreiberkosten, insbesondere im Bereich der Miete. Am Standort Ratingen wirkten sich zusätzlich umfangreiche Bauarbeiten im direkten Umfeld negativ auf die Kundenfrequenz aus.
„Wir haben in den vergangenen Jahren alles darangesetzt, beide Märkte wirtschaftlich zu stabilisieren – auch mit erheblichem persönlichem Engagement“, sagt Hartmut Buhren, Geschäftsführer hagebaumarkt Mülheim an der Ruhr GmbH. „Die hagebau hat uns dabei intensiv unterstützt. Für diese partnerschaftliche Begleitung sind wir dankbar. Dennoch konnten wir die strukturell hohen Standortkosten nicht dauerhaft ausgleichen. Jetzt geht es darum, eine nachhaltige Lösung für die Märkte und die Teams zu entwickeln.“
„Die Familie Buhren hat diese Entscheidung mit großer Verantwortung getroffen“, sagt Frank Staffeld, Geschäftsführer Einzelhandel hagebau. „Als Kooperation begleiten wir das weitere Verfahren strukturiert und bleiben verlässlich an der Seite unseres Gesellschafters.“
Für Kundinnen und Kunden ändert sich zunächst nichts: Die Märkte bleiben geöffnet, das Sortiment ist verfügbar und laufende Aktionen werden fortgeführt. Das Fachhandelsgeschäft der Familie Buhren, die Baustoffzentrum Wilhelm Harbecke GmbH, ist nicht von der Insolvenz betroffen.

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