Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Mostobst: Frost sorgt für Mini-Ernte

Die Mostobsternte fällt in der Schweiz heuer so klein aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Importe sind nötig.

In der Südschweiz gab es mehr Mostobst als in nördlichen Gebieten. Bild: ji.

Rund 28.000 t Mostobst haben die schweizer Bauern geerntet: 22.000 t Äpfel, 6.000 t Birnen. Bei den Äpfeln entspricht die diesjährige Menge lediglich 24% einer Normalernte, bei den Birnen sind es ca. 39%.

Gemäß Schweizer Obstverband handelt es sich um die kleinste Ernte seit der elektronischen Erfassung im Jahr 1974. Ramseier, die größte Mosterei der Schweiz, meldet, dass es sich gar um die kleinste Ernte seit 60 Jahren handelt. Grund für die mageren Erträge sind die Frostnächte Ende April.

Gemäß Obstverband beträgt die Gesamtversorgungslage 60 t. Die Nachfrage könne nicht ganz bis zur nächsten Ernte abgedeckt werden, Importe seien deswegen nötig, heißt es in einer Mitteilung.

"Wir können unseren Bedarf an Mostobst für die Produktion leider nicht vollumfänglich bis zur nächsten Ernte im Herbst 2018 decken", schreibt Ramseier in einer Mitteilung. Der Apfelsaft-Hersteller muss deshalb Mostobst-Konzentrat importieren.

Besser sieht es bei den Säften aus, die das "Hochstamm Suisse"-Label tragen. Hier reiche die geerntete Menge, so Ramseier. (Quelle: LID.CH)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.