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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Moosbrugger: Maßnahmenpaket in extremem Dürrejahr unverzichtbar
Verschiedenste Maßnahmen zur kurzfristigen Hilfe im Fokus
Im Fokus müssten dabei u.a. eine bundesländerübergreifende Futtermittelbörse, eine Ausnahmeregelung für Biobetriebe, bei Nichtverfügbarkeit von Biofuttermitteln auch konventionelles Futter kaufen zu können, sowie eine Stundung der Agrarinvestitionskredite und der Sozialversicherungsbeiträge stehen usw., unterstreicht Moosbrugger, der seit Wochen auf die prekäre Situation der Landwirtschaft im Dürrejahr 2026 und generell hinweist - nicht nur in verschiedenen Bereichen der Tierhaltung, sondern auch im Ackerbau - alles Bereiche, die Hilfe benötigen.
Im Hinblick auf diverse Aussendungen hebt der LKÖ-Präsident hervor: "Es geht jetzt nicht um 'Wer bietet bzw. fordert mehr', sondern um gut ausgewogene, effiziente und vor allem auch politisch umsetzbare Unterstützungsmaßnahmen."
Kampf gegen und Anpassung an Klimawandel
"Zu unseren Zielen mit Blick in die Zukunft zählt gleichzeitig auch, mit erneuerbarer Energie, nachwachsenden Rohstoffen, regionalen Lebensmitteln etc. einen aktiven Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können. Weiters arbeiten wir seit langem intensiv und in allen Sektoren daran, den Bäuerinnen und Bauern 'Werkzeuge' zur Anpassung an die sich ändernden Bedingungen anbieten zu können. Um Zweiteres zu gewährleisten, haben wir u.a. die Bildungsoffensive 'Landwirtschaft.Klima.Fit' ins Leben gerufen", unterstreicht Moosbrugger.
Über 163 konkrete Maßnahmen mit Wissenschaft erarbeitet
"Dabei konnten in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen 163 konkrete Handlungsempfehlungen in den Bereichen Acker- und Grünlandbau, Rinder- und Schweinehaltung erarbeitet und präsentiert werden.
Umfassendes Risikomanagement wichtig
"Auch an derartigen Angeboten wird seither laufend weitergearbeitet", so der LKÖ-Präsident, der - neben Maßnahmen zur kurzfristigen Hilfe, zum Kampf gegen den Klimawandel und zur Klimawandelanpassung - auch auf die Notwendigkeit eines umfassenden Risikomanagements zur Minimierung des unternehmerischen Risikos hinweist - von der Wahl verschiedenster Einkommenstandbeine, Kulturen und Sorten bis zu Versicherungsmöglichkeiten.

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