Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Moorschutz: Projektförderung mit 10,7 Mio. Euro

Einen Förderbescheid über 10,7 Mio. Euro überreichte Bundesagrarminister Cem Özdemir jetzt auf der Grünen Woche in Berlin. Das Geld fließt in den Landkreis Osterholz für ein Projekt zur Wiedervernässung und Nutzung von Paludikulturen im dortigen Teufelsmoor.

Ein wiedervernässte Fläche mit Paludikulturen. Bild: GABOT.

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte fand bei der Bescheidübergabe in Berlin lobende Worte für die Antragsteller: „Mein großer Dank gilt insbesondere Landrat Bernd Lütjen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kreislandwirt Stephan Warnken, die frühzeitig und engagiert in der Region für einen offensiven, zukunftsgerichteten Umgang mit dem Thema Moorbodenschutz geworben haben. Ihre Beharrlichkeit und das gemeinsame Vorgehen haben sich gelohnt. Die im Verlauf des Projekts erzielten Erkenntnisse zu neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten werden nicht nur für Niedersachsen, sondern auch bundesweit Vorbildcharakter entwickeln."

Hintergrund:

Entwässerung und Torfabbau auf Moorstandorten sind verantwortlich für mehr als 7% der Treibhausgasemissionen in Deutschland, im Moorland Niedersachsen liegt dieser Wert deutlich höher. Gemeinsames Ziel von Bund und Ländern ist es, die jährlichen Treibhausgasemissionen aus Moorböden bis zum Jahr 2030 um 5 Mio. CO2-Äquivalente zu senken. Das nun vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte transdisziplinäre Verbundprojekt „Living Lab Teufelsmoor" nutzt einen kooperativen Ansatz, unter anderem um Lösungen für wirtschaftlich tragfähige Wertschöpfungsketten für Produkte aus Paludikulturen zu entwickeln.

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