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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mit Fingerhacke und Mulchfolie auf Erfolgskurs
Für Umweltberaterin Juliane Braun stellt sich eine Frage immer wieder: Wie können Baumschulbetriebe umweltschonender wirtschaften? Vor drei Jahren wurde vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft die Beratung „Umweltschonende Baumschulproduktion“ für die Baumschulen im Kreis Pinneberg ins Leben gerufen.
Europas größtes geschlossenes Baumschulgebiet liegt im Kreis Pinneberg. Es nimmt mit rund 4.200 Hektar etwa 10% der landwirtschaftlich genutzten Fläche des Kreises ein. „Gerade hier - bei einer derartigen Konzentration von Baumschulen - kommt es darauf an, umweltschonende Anbau- und Produktionsverfahren stärker zu fördern“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Klaus Müller in der Rosenbaumschule Kordes und Söhne in Klein Offenseth-Sparrieshoop.
Die Baumschule Kordes war eine der ersten Betriebe, in der Verfahren der biologischen Schädlingsbekämpfung unter Glas angewendet wurden. „Dank der Versuchs- und Beratungstätigkeit nimmt die Anzahl der Baumschulbetriebe zu, die statt synthetischer Pflanzenschutzmittel Nützlinge zur Schädlingskontrolle in ihren Produktionshäusern einsetzen“, bilanzierte Müller. Die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: biologisch abbaubare Mulchfolien in der Steckholzvermehrung werden ebenso angenommen wie neue grundwasserschonende Produktionsverfahren. Neu hinzugekommen ist die „Fingerhacke“ zur mechanischen Unkrautbekämpfung.
„Gerade weil es zukünftig neue Forschungsergebnisse und Entwicklungen geben wird, ist die Umweltberatung für die Information der Baumschulen wichtig“, so der Minister. Ende des vergangenen Jahres wurde deshalb die Finanzierung der Beratungsstelle durch das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium mit insgesamt 140.000 Euro bis Ende 2004 gesichert. (munlsh)

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