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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Minijobs: Wichtiger Teil des Arbeitsmarktes
Mit Blick auf die Forderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Minijobs durch Streichung der Steuer- und Abgabenfreiheit unattraktiver zu machen, betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bedeutung dieser Beschäftigungsform. "Das sind keine Jobs zweiter Klasse. Die Mehrheit der Minijobber sucht genau die Flexibilität, die ihnen diese Beschäftigungsform bietet", so HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris. Untersuchungen des Bundesarbeitsministeriums und Zahlen des statistischen Bundesamtes zeigen, dass drei Viertel aller Minijobber keinen anderen Job suchen, oder dass sie aus privaten Gründen (Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen) nicht in der Lage waren, ein zeitlich umfangreicheres Beschäftigungsverhältnis einzugehen. Die vom DGB angeregte Streichung der Steuer- und Abgabenfreiheit würde deshalb vor allem Familien und Studenten mit kleinem Einkommen treffen. ?Minijobs sind für viele Arbeitnehmer unverzichtbar, um bei flexibler Arbeitszeit das Familieneinkommen aufzubessern oder beispielsweise das Studium zu finanzieren?, so Jöris weiter. Eine Steuer- und Abgabenverpflichtung würde da Löcher in viele Haushaltskassen reißen. Gerade Familien mit Kindern oder Studenten seien oft auf Arbeitsplätze mit kürzeren und variableren Arbeitszeiten angewiesen. Grund dafür sei auch das lückenhafte Angebot von Kinderkrippen. Den Vorwurf, Minijobs würden als Brücke in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung versagen, weist der HDE mit Hinweis auf die Lage im Einzelhandel zurück: "Gerade im Handel ist die Brückenfunktion so erfolgreich wie in keiner anderen Branche. Fast die Hälfte aller Minijobber findet hier anschließend einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz", so Jöris weiter. Das belegt eine Studie des Bundesfamilienministeriums. Demnach sind im Handel 45% aller Minijobber im Anschluss an eine geringfügige Beschäftigung entweder als Vollzeitkraft (17%) oder als Teilzeitkraft (28%) beschäftigt, viele davon beim bisherigen Arbeitgeber. Das ist im Branchenvergleich der beste Wert. (PdH)

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