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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Minijobs und Mindestlohn: Mehr ist weniger
Viele Beschäftigte erwarten von der Einführung des Mindestlohns mehr Geld. Das Gegenteil wird jedoch eintreten: Viele Minijobber werden nach den Plänen der Bundesregierung künftig deutlich weniger netto in der Tasche haben.
Betroffen sind diejenigen, deren Monatseinkommen an der Minijob-Grenze von derzeit 450 Euro liegt und deren Brutto-Einkommen sich nach Einführung des Mindestlohns über diese Grenze hinaus erhöhen würde. Grund: Minijobber zahlen keine Sozialabgaben und Lohnsteuern. Bereits bei Überschreiten der 450-Euro-Grenze um einen Cent setzt die Sozialabgaben und Steuerpflicht ein. Bei einem Bruttoeinkommen von 451 Euro und Steuerklasse VI würde dies einen Nettoverlust von 99,73 Euro bedeuten. Wer das Niveau seines bisherigen Nettoeinkommens halten möchte, müsste somit mehr Arbeitsstunden dafür leisten. "Eine Sonderregelung für Minijobber ist deshalb dringend geboten, auch aus Sicht der Wirtschaft", so Heribert Jöris, Tarifexperte beim HDE. (PdH)

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