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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mineraldünger: Absatz wieder leicht gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2009/2010 (Juli 2009 bis Juni 2010) aus inländischer Produktion oder Einfuhr 1,57 Mio. Tonnen Stickstoffdünger, 0,24 Mio. Tonnen Phosphatdünger, 0,36 Mio. Tonnen Kalidünger und 2,07 Mio. Tonnen Kalkdünger an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland abgesetzt. Im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2008/2009 stieg der Absatz von Phosphat- und Kalidüngern kräftig: Phosphatdünger legten um 34,9% zu, Kalidünger sogar um 102,5%. 2008/2009 waren diese beiden Düngerarten stark eingebrochen - in keinem anderen Wirtschaftsjahr seit der Wiedervereinigung wurde weniger davon abgesetzt. Bei Stickstoffdüngern gab es 2009/2010 ebenfalls ein Plus, und zwar von 1,2%. Dagegen sank der Absatz von Kalkdünger um 7,2%.
Der Aufwand an Düngemitteln je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche stieg 2009/2010 im Vergleich zu 2008/2009 bei Stickstoffdüngern von 92 auf 93 kg, bei Phosphatdüngern von 10 auf 14 kg und bei Kalidüngern von 11 auf 22 kg. Bei Kalkdüngern sank der Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche von 126 auf 118 kg. (destatis)

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