Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Mineraldünger: Absatz von um 13,0% gestiegen

Der Absatz von Mineraldüngern aus inländischer Produktion oder Einfuhr stieg im Wirtschaftsjahr 2010/2011 (Juli 2010 bis Juni 2011) um 13,0% gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2009/2010.

Der Absatz von Mineraldüngern aus inländischer Produktion oder Einfuhr stieg im Wirtschaftsjahr 2010/2011 (Juli 2010 bis Juni 2011) um 13,0% gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2009/2010. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2010/2011 insgesamt 2,28 Mio. Tonnen Kalkdünger, 1,79 Mio. Tonnen Stickstoffdünger, 0,43 Mio. Tonnen Kalidünger und 0,29 Mio. Tonnen Phosphatdünger an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland verkauft.

Der Absatz von Kalkdüngern stieg damit um 9,7%, der Absatz von Stickstoffdüngern um 13,9%. Deutlich überdurchschnittlich erhöhte sich der Absatz von Kali- (+19,6%) und Phosphatdüngern (+21,8%). Damit hat der Absatz dieser beiden Düngerarten wieder das Niveau vor dem Einbruch im Wirtschaftsjahr 2008/2009 erreicht.

Der Aufwand an Düngemitteln je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche stieg 2010/2011 im Vergleich zu 2009/2010 bei Kalkdüngern von 118 auf 131 kg, bei Stickstoffdüngern von 93 auf 107 kg, bei Kalidüngern von 22 auf 26 kg und bei Phosphatdüngern von 14 auf 17 kg. (destatis)

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