Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Mindestlohn: 45.000 weniger Minijobs im Einzelhandel

Aktuelle Daten der Minijob-Zentrale zeigen, dass zum Jahreswechsel die Zahl der Minijobs im Einzelhandel um rund 45.000 gesunken ist.

Aktuelle Daten der Minijob-Zentrale zeigen, dass zum Jahreswechsel die Zahl der Minijobs im Einzelhandel um rund 45.000 gesunken ist. „Dieser überproportional starke Abbau ist ganz klar auf die neuen bürokratischen Belastungen durch den Mindestlohn zurückzuführen“, so HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris. Viele Minijobber, die für ihr Bruttoentgelt keine oder nur sehr geringe Steuern und Sozialabgaben leisten müssen, hätten bislang ein Stundenentgelt unterhalb von 8,50 Euro bekommen. Mit der Einführung des Mindestlohnes müssten die Arbeitgeber jetzt in vielen Fällen deutlich höhere Stundenlöhne zahlen. „Seit Einführung des Mindestlohns rechnen sich Minijobs für Arbeitgeber in vielen Fällen insgesamt schlicht nicht mehr“, so Jöris. Es bleibe nun abzuwarten, ob dieser deutliche Verlust an Arbeitsplätzen an anderer Stelle in der Branche durch den Aufbau sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze kompensiert werde. Amtliche Zahlen dazu liegen noch nicht vor. (PdH) 

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