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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Migros: Macht Gemüsegärtnern Konkurrenz
Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) beurteilt das Projekt der Migros kritisch. Mit dem eigenen Gewächshaus gesellt sich die Migros zu den Gemüsegärtnern und steigt somit in den Schweizer Peperoni Markt ein. Dieser wird vom Import dominiert. Rund 97% der Peperoni stammen aus dem Ausland. Die einheimische Produktion hat keinen Grenzschutz und kann preislich mit der europäischen Konkurrenz nicht mithalten. Das Problem scheint auch die Migros erkannt zu haben und will in der zweiten Etappe Flächen für die Produktion von Tomaten und Gurken errichten. Damit wird die Migros zur Konkurrentin für einheimische Produzenten, erklärt Matija Nuic, Direktor VSGP. "Ab Juni haben wir eine Vollversorgung an Tomaten. Der Markt ist gesättigt. Eine zusätzliche Produktion in diesem Ausmaß, würde den Markt erheblich belasten"
Angesichts der hohen Anforderungen an die Raumplanung überrascht die Tatsache, dass die Migros die Genehmigung für den Bau des Gewächshauses erhalten hat. Gute und nachhaltige Projekte aus der Gemüsebranche scheitern bisweilen an den notwendigen Bewilligungen.
Der VSGP bedauert, dass beim Aufgleisen des Projekts keine Zusammenarbeit zwischen der Migros und den Schweizer Gemüsegärtner stattgefunden hat – andere Abnehmer haben diesen Weg bevorzugt. Mit Blick auf die Energiestrategie der Migros ab 2026 ist die Branche zunehmend verunsichert.

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