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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
METRO: Erster Nullenergie-Großmarkt eröffnet
Beim ersten Nullenergie-Großmarkt im österreichischen St. Pölten besteht die Fassade aus thermobehandelter Fichte. Fensterflächen, die rund um den gesamten Markt führen, sorgen für mehr Tageslicht und ermöglichen damit eine Reduktion der künstlichen Beleuchtung. Über eine zentrale Steuerung können sämtliche Fenster geöffnet werden, sodass mittels Querlüftung das Gebäude ausreichend gekühlt wird. So kann - auch um dem Null-Energie-Anspruch zu genügen - vollständig auf eine Lüftungsanlage verzichtet werden.
"Großmärkte, so könnte man sagen, kombinieren Pragmatismus mit Sortiments- und Beratungskompetenz. Unser Anspruch für unseren neuen Markt war es, unsere seit Jahrzehnten bewiesene Kernkompetenz mit einem 'Wohlfühlkonzept' zu kombinieren. Weg vom pragmatischen Industriebau hin zu viel Holz und Tageslicht mit modernen Flächeneinteilung. Mit der Realisierung des Null-Energie-Status des Marktes ist uns ein weiterer innovativer und vor allem nachhaltiger Schritt in die Zukunft gelungen", erklärt METRO Österreich Generaldirektor Arno Wohlfahrter.
Der Energiebedarf für den Großmarkt wird über die eigene Photovoltaikanlage generiert. Es wird über das Jahr gerechnet mehr Energie erzeugt, als der METRO Markt selbst braucht. Für die Heizung und die Aufbereitung des Warmwassers wird die Abwärme der Kältemaschinen genutzt. Wohlfahrter: "Unser Großmarkt ist ein Beispiel dafür, dass ein Industriegebäude nicht teurer sein muss, wenn es nachhaltig gebaut wird. Die Betriebskosten des Marktes sind viel geringer, und damit ergibt sich über den Lebenszyklus ein sehr erfolgreicher Business Case."
Nachhaltigkeit auch bei der Verkehrsanbindung
Auch das gesamte Verkehrskonzept rund um den neuen Großmarkt steht unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. So gibt es neben Parkplätzen auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie E-Tankstellen; außerdem wird direkt vor dem METRO Markt eine Bushaltestelle eingerichtet. (METRO AG)

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