Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

METRO: Einvernehmliche Aufhebung des Vertrages von Olaf Koch

Der Aufsichtsrat der METRO AG stimmt einer einvernehmlichen Aufhebung des Vertrages von Olaf Koch zum 31. Dezember 2020 zu und beschließt Verfahren für die Auswahl eines neuen Vorstandsvorsitzenden.

METRO dankt Olaf Koch für seine großen Verdienste. Bild: METRO.

Der Aufsichtsrat der METRO AG hat sich unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Steinemann auf einer außerordentlichen Sitzung am Sonntag mit der am vergangenen Freitag per Ad-hoc-Mitteilung bekannt gemachten Entscheidung von CEO Olaf Koch befasst, keine Vertragsverlängerung anzustreben und zum Jahresende 2020 aus dem Unternehmen ausscheiden zu wollen. Der Aufsichtsrat hat der einvernehmlichen Aufhebung des Vertrages von Olaf Koch zum 31. Dezember 2020 zugestimmt, dankt Olaf Koch für seine großen Verdienste und beschließt ein geordnetes Verfahren zur Auswahl eines bzw. einer neuen Vorstandsvorsitzenden.

Jürgen Steinemann erklärt dazu: „Der Aufsichtsrat hat die Entscheidung von Olaf Koch, nicht mehr für eine weitere Verlängerung seiner Amtszeit zur Verfügung zu stehen, mit Bedauern aufgenommen, akzeptiert aber die Entscheidung. Olaf Koch wird daher zum 31. Dezember 2020 von seinen Verpflichtungen als Vorstandsvorsitzender der METRO AG entbunden.“ Und er ergänzt: „Der Aufsichtsrat ist Olaf Koch für seine Leistungen für METRO sehr dankbar. Er hat seit 2009 als CFO und seit 2012 als CEO das Unternehmen aus einer erheblichen Verschuldung herausgeführt und zugleich die Transformation der METRO weg vom Konglomerat und hin zu einem reinen Großhändler vorangetrieben. Er hat begonnen, den Lebensmittelgroßhandel auf die wichtigen Kundengruppen der Gastronomen und unabhängigen Händler auszurichten. Zudem hat Olaf Koch das Angebot um Belieferung, digitale Anwendungen und Services ausgeweitet. Dank dieser Ausrichtung, der Bilanzstärke und auch dem Einsatz unserer Mitarbeiter – besonders auch in unseren Märkten – ist METRO bisher stabil durch die schwierige COVID-19-Zeit gekommen.“

Das Aufsichtsratspräsidium wird morgen unter Führung des Aufsichtsratsvorsitzenden einen geordneten Prozess zur Auswahl des bzw. der neuen Vorstandsvorsitzenden starten.

Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG, erklärt dazu: „Ich danke dem Aufsichtsrat für sein Entgegenkommen, meinen Vertrag vorzeitig aufzulösen und versichere meinen vollen Einsatz für METRO bis zum Ende des Jahres.“ (METRO)

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