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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mehr Knollensellerie angebaut
Der Anbau von Knollensellerie in Deutschland ist für die Ernte 2007 erneut ausgeweitet worden, nach ersten Berechnungen voraussichtlich um 5%.Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sind die Flächen vergrößert worden. In Bayern, wo Sellerie hauptsächlich für die Verarbeitung angebaut wird, kam es dagegen zu Einschränkungen.
2005 war das Areal nach der schlechten Lagersaison 2004/05 um 21% auf 1.329 Hektar verringert worden. So klein war das Areal noch nie gewesen. Trotz vergleichsweise hoher Erträge konnten sich daher die Erzeugerpreise für Sellerie in der Saison 2005/06 erholen. 2006 erfolgte wieder eine Ausweitung auf 1.428 Hektar. Diesmal fielen die Erträge witterungsbedingt unterdurchschnittlich aus, so dass die Preise ein hohes Niveau erreichten.
Auf dem Frischmarkt ließ der Absatz von Knollensellerie 2006 allerdings zu wünschen übrig. Im Jahr 2006 hat nur jede fünfte Haushalt ein Mal im Jahr frischen Sellerie gekauft, 2003 war das noch bei fast jedem vierten Haushalt der Fall gewesen. 2007 sieht die Nachfragebilanz bei Knollensellerie etwas besser aus. Von Januar bis August dieses Jahres lagen die Einkaufsmengen der Haushalte mit durchschnittlich 207 Gramm je Haushalt um 2% höher als 2006.
Sellerie ist auch ein wesentlicher Bestandteil von Suppenbunden. Hier sind die Einkaufsmengen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. In den ersten sieben Monaten 2007 erwarb ein Haushalt im Schnitt 225 Gramm Suppengrün, etwa 3% mehr als im Vorjahreszeitraum. (ZMP)

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