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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mehr als nur Kissen: Eine besondere Primel-Kollektion
Der gärtnerische Fachhandel präsentiert eine faszinierende Vielfalt dieser sympathischen Frühlingsboten, die selbst erfahrene Pflanzenliebhaber überrascht. Diese besonderen Sorten sorgen für unverwechselbare Akzente in Gefäßen und Beeten und verlängern die farbenfrohe Saison.
Rosenprimeln: Romantik pur
Die dicht gefüllten Rosenprimeln (Primula-x-polyantha-Hybriden) sind wahre Schmuckstücke für die ersten warmen Sonnenstrahlen. Ihre eleganten Blüten sitzen kompakt über dem Blattwerk und wirken durch ihre Fülle besonders edel und ausdrucksstark. Sie eignen sich hervorragend als hochwertige Alternative zum klassischen Blumenstrauß. Als Mittelpunkt in frühlingshaften Schalen und Körben setzen sie besondere Akzente und werten mit ihrem Landhaus-Charme die ersten Pflanzungen im Beet deutlich auf.
Durch gezielte Züchtung behalten Rosenprimeln ihre Form auch bei Wind und Wetter und verfügen über eine besonders lange Blühdauer. Sie sind robuste Pflanzen, die durch eine Vorkultur im Gewächshaus bereits zeitig ihre ganze Pracht zeigen und niedrige Temperaturen gut vertragen.
Stängelprimeln: Blumensträuße für draußen
Ein gänzlich anderes, aber nicht minder charmantes Bild bieten Stängelprimeln (zum Beispiel Primula elatior oder Züchtungen der heimischen Schlüsselblume P. veris). Ihre Blüten öffnen sich an langen, schlanken Stielen und bilden eine lockere, natürliche Anordnung, die tatsächlich an kleine, fröhliche Blumensträuße erinnert. Dabei sind Stängelprimeln oft mehrjährig und erfreuen als Stauden am richtigen Standort im Garten über mehrere Jahre. Die gelb blühenden, naturnahen Formen sind zudem eine wertvolle frühe Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten.
Beide Primel-Typen aus dem gärtnerischen Fachhandel bringen den Frühling in der gewünschten Farbenvielfalt direkt auf Balkon, Terrasse und ins Gartenbeet. Da sie recht kälteverträglich sind, können sie auch vor dem Ende der Frostperiode gepflanzt werden und so frühzeitig das Wintergrau vertreiben.
Kombinations-Tipp: Stilvolle Partner für die Primel-Vielfalt
Um die edle Optik der Rosenprimeln oder das natürliche Flair der Stängelprimeln optimal in Szene zu setzen, kommt es auf die richtigen Begleitpflanzen an. Der Trend geht zu harmonischen Farbschemata, die die Blütenform noch stärker hervorheben.
Gefüllte Rosenprimeln können mit dezenten, kleinblütigen Partnern wie Hornveilchen (Viola cornuta) in Weiß oder dunklem Violett kombiniert werden, um einen eleganten Kontrast zu schaffen. Auch Efeu (Hedera) als Grünpflanze mit langen Trieben unterstreicht die luxuriöse Wirkung.
Verstärken lässt sich der natürliche Frühlingsstrauß-Effekt von Stängelprimeln durch Netzblatt-Iris (Iridodyctium) oder Traubenhyazinthen (Muscari). Diese Zwiebelblüher in Blau- und Violetttönen bilden ein stimmiges, pastelliges Ensemble, das dem Auge Ruhe schenkt und gleichzeitig das Ende des Winters symbolisiert.
Beim Pflanzen von Frühlingsblühern sollte immer auf eine gute Drainage (Blähton oder Kies am Topfboden) und hochwertiges Substrat aus dem Fachhandel geachtet werden, um Staunässe und damit Wurzelschäden zu vermeiden.

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