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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mecklenburg-Vorpommern: Gemüseanbau 2023
Insgesamt 65 Betriebe des Gartenbaus und der Landwirtschaft bauten im Jahr 2023 Gemüse auf dem Freiland an. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, verringerte sich die Anbaufläche im Freiland gegenüber 2022 um 3,1% auf landesweit 2.340,3 Hektar. An dieser Fläche hat der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 83,1% den größten Anteil. 543,6 Hektar bzw. 23,2% der Gemüsefreilandflächen wurden in 31 Betrieben ökologisch bewirtschaftet.
Den größten Flächenanteil im Freiland nahm das Blatt- und Stängelgemüse mit insgesamt 989,0 Hektar ein. Das entspricht einem Anteil von 42,3% an der Gemüsefreilandfläche insgesamt. Im Vergleich zum Jahr 2022 stieg der Anbau um 3,3%. Verschiedene Salate und Spargel finden sich in dieser Gemüsegruppe wieder, ebenso wie der Rhabarber, der 2023 auf 14,6 Hektar angebaut wurde.
Der größte Rückgang ist bei der Anbaufläche des Fruchtgemüses zu verzeichnen. Diese sank um 16,3% auf 219,1 Hektar.
Die Erntemenge des Freilandgemüses insgesamt belief sich auf 63.028,7 Tonnen, darunter 14.543,0 Tonnen Speisezwiebeln und 10.385,9 Tonnen Brokkoli, welche von 342,0 Hektar bzw. 528,0 Hektar geerntet wurden.
Beim Gemüseanbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern bewirtschafteten insgesamt 25 Betriebe 14,3 Hektar. Diese Fläche erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 2,6%, lag aber um 9,7% unter dem mehrjährigen Durchschnitt. Geerntet wurden auf diesen Flächen 2.089,8 Tonnen Gemüse. Den größten Anteil daran hatten Tomaten mit 8,4 Hektar bzw. 1.854,4 Tonnen.
31 Betriebe (3 mehr als 2022) hatten ihren Freilandgemüsebau vollständig auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt.

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