Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Mecklenburg-Vorpommern: Gemüseanbau 2016

Insgesamt 68 Betriebe des Gartenbaus und der Landwirtschaft bauten im Jahr 2016 Gemüse an, darunter 30 Betriebe unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern.

Insgesamt 68 Betriebe des Gartenbaus und der Landwirtschaft bauten im Jahr 2016 Gemüse an, darunter 30 Betriebe unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern. Wie das Statistische Amt dazu weiter mitteilt, vergrößerte sich die Anbaufläche im Freiland gegenüber 2015 um 5,2% auf landesweit 1.709 Hektar. An dieser Fläche hat der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 1.242 ha bzw. 72,6% den größten Anteil.256 ha bzw. 15% der Gemüsefreilandflächen wurden in 28 Betrieben ökologisch bewirtschaftet.

Die in den vergangenen Jahren zu beobachtende zunehmende Konzentration auf immer weniger Gemüsearten, vorzugsweise verschiedene Salate, setzte sich 2016 nicht fort. Sie nehmen nunmehr knapp 35% der Gemüsefläche im Freiland ein. Der im Ertrag befindliche Spargel blieb mit 219 ha auf dem Niveau des Vorjahres. Größere Flächenanteile hatten 2016 außerdem Brokkoli und Romanasalat mit deutlich mehr als 300 ha, aber auch Rosenkohl, Chicoreewurzeln und Eissalat sowie Möhren und Karotten mit jeweils mehr als 100 ha Anbaufläche.

Einige Gemüsearten waren, abhängig von Angebot und Nachfrage sowie kurzzeitig wechselnden Verzehrgewohnheiten, im Jahresvergleich größeren Anbauschwankungen unterworfen. Das betraf 2016 z. B. bestimmte Salatarten, Speisekürbisse, Zucchini und Dicke Bohnen.

Weitere Gemüsearten wiederum wurden hierzulande mit kleinen Flächen „wiederentdeckt“, wie Mangold, Auberginen, Steckrüben, Knollenfenchel, Pastinaken und Petersilienwurzeln.

Beim Gemüseanbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern bewirtschafteten insgesamt 30 Betriebe 16,4 ha. Diese Fläche entsprach der in den vergangenen Jahren. Geerntet wurden 3.144 t. Den größten Anteil daran hatten Tomaten mit 9,8 ha bzw. 2.834 t mit weitem Abstand vor Feldsalat mit 2,1 ha und Salatgurken mit 1,4 ha.

28 Betriebe, 7 mehr als 2015, hatten ihren Freilandgemüsebau vollständig auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt; unter Glas waren es 17 Betriebe im Jahr 2016.

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