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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Mecklenburg-Vorpommern: Baumobstanbau 2022
Ob knackig frisch vom Adventsteller, kandiert auf dem Weihnachtsmarkt oder gebacken in der Ente – Äpfel sind im Trend, auch bei den hiesigen Anbau-Betrieben von Baumobst. Nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern betrug der Anteil von Äpfeln an der Anbaufläche in Mecklenburg-Vorpommern 82,8%. Das ist im Vergleich zu 2017, dem vorherigen Erhebungsjahr, ein Rückgang um 4,6%. Damit stehen Äpfel im Land weiterhin auf dem ersten Platz der am häufigsten angebauten Baumobstarten.
Insgesamt wird aktuell auf 1.866 Hektar Fläche Baumobst im Land angebaut, 64 Hektar weniger als im Jahr 2017. Gleichzeitig ist die Anzahl der Anbaubetriebe von 50 auf 54 Betriebe gestiegen. Apfelbäume stehen im Jahr 2022 auf einer Fläche von insgesamt 1.546 Hektar (2017: 1.686 Hektar) in 44 Betriebe (2017: 43 Betriebe).
Die wichtigsten Obstsorten bei den Tafeläpfeln sind im Land der Elstar mit einem Anteil von 25% an der Gesamtanbaufläche, gefolgt von Jonagold (16,5%) und Jonagored (12,4%). Boskoop als vielleicht bekanntester Koch- und Back-Apfel rangiert in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil von 2,6% auf Platz 6 der wichtigsten Apfelsorten.
Wer übrigens zum Weihnachtsbraten lieber Birne oder Pflaume mag, kann ebenfalls auf heimisches Baumobst zurückgreifen. Hier gibt es beim Anbau von Birnen aktuell 20 Betriebe mit einer Anbaufläche von 21 Hektar und bei der Pflaume (mit Mirabellen) 23 Betriebe mit 34 Hektar.
Der Anbau von Walnüssen stieg seit der letzten Erhebung vor fünf Jahren auf das Dreifache. Während im Jahr 2017 noch 6 Betriebe 49 Hektar Walnüsse anbauten, sind es im Jahr 2022 bereits 13 Betriebe mit 162 Hektar. (Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern)

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