Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Mecklenburg-Vorpommern: Anbau und Ernte von Gemüse und Erdbeeren

Nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2024 im Freiland und unter Gewächshäusern sowie Folientunneln (sogenannte hohe begehbare Schutzab­deckungen) auf gut 3.100 Hektar Gemüse und Erdbeeren angebaut.

Die Anzahl der Betriebe und die Anbaufläche von Gemüse steigen in Mecklenburg-Vorpommern weiter an. Bild: GABOT.

Der Gemüseanbau im Freiland in Mecklenburg-Vorpommern erfolgte 2024 auf einer Fläche von knapp 2.400 Hektar (+1,4% gegenüber 2023). Fast unverändert zum Vorjahr belief sich mit rund 14 Hektar die Anbaufläche für Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen. Die Erntemenge der Kulturen, die unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen angebaut wurden, konnte hingegen um 140,1% gesteigert werden. Beim Gemüseanbau unter Gewächshäusern und Folientunneln überwiegt mit knapp 10 Hektar die Produktion von Tomaten. Die Anbaufläche für Tomaten wurde im Vergleich zum Vorjahr um 14,9 ausgeweitet. Bezogen auf die Erntemenge wurden bei Kopfsalat (+6,6-fach), Paprika (+127,8%) und Salatgurken (+38,4%) große Zuwächse ermittelt.

Im Freiland bauten im Jahr 2024 insgesamt 69 Betriebe Gemüse an. Die Anzahl der bewirtschafteten Gemüseanbaubetriebe stieg somit um 6,2%. Seit 2014 ist die Anzahl dieser Betriebe um 50,0% gewachsen. Die gemüseanbauenden Betriebe konnten im Freiland eine Erntemenge von knapp 62.700 Tonnen erzielen, so das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern weiter. Der Anbau von Blatt‑ und Stängelgemüse machte dabei den größten Anteil mit knapp 28.600 Tonnen Erntemenge auf einer Fläche von gut 1.000 Hektar aus. Fruchtgemüse, wozu Gurken, Speisekürbisse und Zucchini sowie Zuckermais zählen, trug mit rund 5.700 Tonnen den kleinsten Anteil an der Gemüseerntemenge bei.

Im Jahr 2024 bauten in Mecklenburg-Vorpommern 20 Betriebe im Freiland sowie 3 Betriebe unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen auf einer Fläche von insgesamt knapp 760 Hektar Erdbeeren an, was einem Anstieg von 14,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht

Der Anteil der Gemüseanbauflächen, die nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, belief sich in 2024 auf 28,1%. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung von 23,9% zu verzeichnen. Der Anbau von Kohlgemüse umfasst dabei die größte Fläche mit knapp 250 Hektar, gefolgt vom Fruchtgemüse (200 Hektar) sowie Blatt- und Stängelgemüse (180 Hektar). Die erzeugte Erntemenge in diesem Segment betrug rund 14.600 Tonnen.

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