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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Marktkauf: Gewächshaus im Supermarkt
Kräuter und Salate direkt vor Ort im Markt anzubauen und erntefrisch in den Einkaufswagen. Mit den „Kleingärten im Supermarkt“ erhält das Wort Frische eine neue Dimension.
Die Marktkaufhäuser in Loddenheide und Gievenbeck begrüßen einen neuen Farmer in der Stadt: Das Start-up-Unternehmen Infarm aus Berlin ist mit seinen High-Tech-Gewächshäusern in die Märkte eingezogen. Mit ihrem modularen Farmsystem verlagert sich der Anbau von Kräutern und Salaten in die Einkaufsstätte der Münsteraner und trifft damit einen Trend, der heutzutage immer bedeutender wird: Frische Produkte aus der Region zu kaufen.
„Lokaler kann man seine Produkte fast gar nicht kaufen“, erklärt Uwe Marx, Marktleiter in Loddenheide. „Wir möchten unseren Kunden mit den Kräutern von Infarm eine Alternative zu Basilikum, Minze oder Koriander bieten, die derzeit aus anderen Ländern importiert werden. Das Besondere dabei ist, dass der Kunde den Kräutern bei der Aufzucht zusehen kann.“ Die Kräuter wachsen ohne Erde in einer mehrstöckigen Anlage heran. In den sogenanntenVerticalFarms werden die Prozesse der Natur reproduziert, und Temperatur, Lichtspektrum sowie Nährstoffe auf die Pflanzen abgestimmt. Pestizide kommen nicht zum Einsatz. Auch andere negative Einflüsse wie Hitze, Kälte oder Trockenheit sind aus dem kleinen Ökosystem ausgeschlossen.
Am 7. Mai können die Kunden die Ernte das erste Mal probieren. Bis dahin heißt es, zusehen und warten. (EDEKA)

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