Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Marktcheck: Wie viel Bio-Gemüse im Handel kommt aus Deutschland?

Bei einer Stichprobe in den Supermärkten stellte sich heraus, dass knapp 60% des angebotenen Bio-Gemüses aus deutschem Anbau stammt.

Wie viel Bio-Gemüse im Handel kommt aus Deutschland? Bild: GABOT.

Mehr als 60% des Gemüses aus Bio-Anbau im Handel stammt aus Deutschland, knapp 30% aus den Niederlanden und Spanien, der Rest aus anderen EU-Ländern - so das Ergebnis einer Stichprobe der Verbraucherzentrale im August dieses Jahres in elf Supermärkten, Bio-Märkten und Discountern in Rheinland-Pfalz. Überprüft wurde das Angebot von neun Bio-Gemüsesorten.

Waren Möhren, Zucchini und Kohlrabi in Bio-Qualität im Sortiment, kamen sie fast ausschließlich aus Deutschland. Zwiebeln stammten immerhin zu 60% aus heimischem Anbau. Die verbleibenden fünf Gemüsesorten Tomaten, Paprika, Salat, Gurken und Brokkoli, stammten überwiegend aus dem EU-Ausland.

„Wer heimisches Gemüse bevorzugt, wird vor allem in den Bio-Märkten Denns und Alnatura fündig. Diese hatten auch das größte Sortiment an Bio-Gemüse“, so Ernährungsexpertin Rita Rausch von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. “Gut sortiert waren auch die Supermärkte REWE, tegut, Edeka oder Kaufland. WASGAU und die Discounter Lidl, Netto Marken-Discount, Penny und Aldi hatten das kleinste Angebot an Bio-Gemüse.“

Die Verbraucherschützer appellieren an die Anbieter, dem Wunsch vieler Konsumenten nachzukommen und vermehrt Bio-Gemüse aus Deutschland und besser noch aus der Region anzubieten und genaue Angabe zur Herkunftsregion zu machen. Kunden sollten bei fehlendem Angebot an Bio-Gemüse aus Deutschland beim Filialleiter gezielt danach fragen. Eine gute Alternative ist Gemüse von regionalen Bio-Bauern auf Wochenmärkten und in Hofläden. (Quelle: Verbraucherzentrale)

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