Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

M-V: Zusätzliches Geld für den Ökolandbau

Der ökologische Landbau hat aufgrund seiner besonders umweltgerechten Wirtschaftsweise einen besonderen Stellenwert in der Landespolitik Mecklenburg-Vorpommerns.

In Mecklenburg-Vorpommers ist der Umfang der ökologisch bewirtschafteten Fläche auf 157.976 ha gewachsen. Bild: GABOT.

Für die Honorierung der ökologischen Wirtschaftsweise stellt das Landwirtschafts­ministerium in Mecklenburg-Vorpommern in der aktuellen Förderperiode 30 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. Landwirte, die bisher konventionell wirtschafteten und auf Öko umstellen möchten, können Neuanträge im Jahr 2019 bis zum 15. Mai stellen. Zusätzlich besteht für die Öko-Landwirte die Möglichkeit, Erweiterungs- und Ersetzungsanträge bis 31.Oktober 2019 einzureichen. „Damit setzen wir ein klares Signal! Der Ökolandbau ist wichtig für unser Land, die Umwelt und den Verbraucher. Jeder fünfte Betrieb in unserem Land wirtschaftet schon ökologisch. Eine gute Entwicklung, die fortgesetzt werden sollte“, betont Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt.

Schließlich gaben die Konsumenten im Jahr 2018 nach Auswertungen des BÖLW ca. 10,91 Mrd. Euro für Bio­lebens­mittel aus, ein Plus von 5,5%. Auch Mecklenburg-Vorpommern leistet mit einem Anteil von ca. 19,2% ökologisch wirtschaftenden Betrieben und einem Anteil von 11,7% ökologisch bewirtschafteter Fläche einen großen Beitrag zur Versorgung mit Biolebensmitteln. Mit Stand vom 31. Dezember 2018 sind in Mecklenburg-Vorpommern 1.204 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EU-Ökoverordnung zertifiziert, davon 939 landwirtschaftliche Unternehmen.

Im Kalenderjahr 2018 ist der Umfang der ökologisch bewirtschafteten Fläche von 139.469 ha auf 157.976 ha gewachsen. „Ein Rekordzuwachs von über 18.500 ha, also ca. 13%. Zum Vergleich, der Flächenzuwachs im gesamten Bundesgebiet liegt bei ca. 8%“, stellt Minister Dr. Till Backhaus fest und verweist darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern damit seine Position in der Spitzengruppe der Bundesländer weiter gefestigt und ausgebaut hat. (Regierung M-V)

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