Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Oberösterreich: Saisonstart für Erdbeeren aus regionaler Produktion

Mit dem Start der Erdbeersaison beginnt in Oberösterreich der bunte Reigen an Saisonobst im Jahreslauf.

Auf 280 Hektar reift in Oberösterreich die „Königin der Beeren“. Bild: © Hoffelner.

Heimische Erdbeeren stehen für vollen Geschmack, kurze Wege und höchste Frische und sie sind ein klares Bekenntnis zu regionaler Landwirtschaft. Anlässlich des Saisonauftakts im Erdbeerland Hoffelner in Kremsmünster unterstreicht die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Rosemarie Ferstl, die große Bedeutung des regionalen Erdbeeranbaus.

Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Frischfrüchten der Österreicherinnen und Österreicher. Auch in Oberösterreich haben sie während der Erntezeit einen fixen Platz im Einkaufskorb. Rund 280 Hektar Erdbeerflächen werden im Bundesland von 110 bäuerlichen Familien bewirtschaftet, etwa acht Prozent davon biologisch. Ein wesentlicher Teil der Ernte wird direkt ab Hof, über Selbstpflückfelder und regionale Verkaufsstände vermarktet. Der Qualitätsvorteil oberösterreichischer Erdbeeren liegt vor allem im perfekten Erntezeitpunkt. Dank kurzer Transportwege können die Früchte vollreif geerntet werden, genau dann, wenn Aroma und Süße am höchsten sind. Importware hingegen muss oft unreifer gepflückt werden, um lange Transport- und Lagerzeiten zu überstehen“, betont Rosemarie Ferstl, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ.

Mit dem Saisonstart 2026 läutet die Familie Hoffelner aus Kremsmünster wieder die Zeit der heimischen Erdbeere ein. Im oberösterreichischen Kremstal werden seit Ende April die ersten süßen, vollreifen Früchte geerntet. Das milde Klima der Kremsmünsterer Au verleiht den Hoffelner Früchten ihren unverwechselbaren Geschmack. Im Mittelpunkt stehen Erdbeeren – ergänzt um Himbeeren und weitere Kulturen.

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