Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Luxemburg: EU-Agrarrat tagt am Montag

Am kommenden Montag, 27. April, wird der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer zur monatlichen Ratstagung der EU-Agrarministerinnen und -minister nach Luxemburg reisen.

Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer. Bild: © Bundesregierung/Steffen Kugler.

Auf Initiative von Bundesminister Rainer steht der Austausch über eine Reduzierung der Aufzeichnungspflichten im Pflanzenschutz auf der Tagesordnung des Rates. Seit dem 1. Januar 2026 gelten nach der Durchführungsverordnung (EU) 2023/564 für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln erweiterte Aufzeichnungspflichten. Die Bundesregierung unterstützt die Harmonisierung der erfassten Anwendungsdaten grundsätzlich, kritisiert jedoch den bürokratischen Aufwand durch die Erfassung neuer Angaben wie Zulassungsnummern und Code-Nummern für Schadorganismen oder Pflanzenwuchsstadien. Die von Bundesminister Rainer eingebrachte Initiative für einen Bürokratieabbau im Pflanzenschutz wird von mehreren Mitgliedstaaten unterstützt.

Im Vorfeld sagt Bundesminister Rainer: „Pflanzen zu schützen, sichert Ertrag und Qualität. Das darf nicht an bürokratischen Hürden scheitern. Die neu eingeführten Aufzeichnungspflichten treffen vor allem Sonderkulturbetriebe wie Gemüsebau oder Baumschulen hart, die viele verschiedene Kulturen parallel anbauen und behandeln. Darüber müssen wir in Luxemburg reden und Wege für einen einfachen, unbürokratischen Pflanzenschutz finden. Bürokratieabbau gelingt schließlich nur gemeinsam.“

Zudem werden sich die EU-Agrarministerinnen und -minister über die aktuelle Marktlage insbesondere bei Düngemitteln sowie über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027 austauschen. Bundesminister Rainer: „An der Zukunft der GAP hängt nicht weniger als die Ernährungssicherheit Europas. Wir brauchen eine EU-Agrarförderung mit einem Budget, das der Bedeutung der Landwirtschaft gerecht wird. Unsere Landwirtinnen und Landwirte haben es verdient, dass man ihre Arbeit auskömmlich unterstützt.“

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