Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Lorenz von Ehren: 100 Linden für den Heidenkampsweg in Hamburg

Die Baumschule Lorenz von Ehren liefert rund 100 Kaiser-Linden (Tilia europaea ‘Pallida‘) an die Stadt Hamburg zur Anpflanzung entlang einer Hauptverkehrsader der Stadt.

Die Baumschule Lorenz von Ehren liefert rund 100 Kaiser-Linden (Tilia europaea ‘Pallida‘) an die Stadt Hamburg zur Anpflanzung entlang einer Hauptverkehrsader der Stadt. 

Sechsspurig ist der Heidenkampsweg und damit eine der wichtigsten Einfallstraßen Hamburgs, rund 6.400 Autos passieren die Straße pro Stunde. Die neuen Kaiser-Linden werden auf dem Mittelstreifen zwischen den Fahrtrichtungen gepflanzt.

„Ein Extremstandort für Gehölze“, sagt Bernhard von Ehren, geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule Lorenz von Ehren. „CO2, Feinstaub, Strahlungshitze, Bauarbeiten, Streusalzeintrag, das bedeutet Stress für die Bäume.“ Doch die Linden sind robust und stresstolerant und gerade deshalb an diesem exponierten Standort in ihrem Wert für das Kleinklima und damit das Wohlbefinden der Anrainer absolut unersetzlich. 

Aufgrund von Sanierungsarbeiten an den im Boden liegenden Wasserleitungen mussten die ursprünglich hier stehenden Linden gefällt werden. „Linden waren hier schon immer die Leitbaumart“, sagt Thomas Jünkersfeld vom Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. „Wir pflanzen sie hier erneut an, weil diese Baumart nach wie vor mit den hier vorhandenen Standortfaktoren zurecht kommt. Insofern können wir das gewohnte Stadtbild neu aufbauen.“ 

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