Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Lidl: Wechselt Tarifvertrag

Der Tarifvertragswechsel wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt stattfinden und betrifft von den über 78.000 Mitarbeitern in Deutschland rund 3.300 Mitarbeiter in 20 regionalen Lagerlogistikzentren.

Gemüse bei Lidl. Bild: GABOT.

Lidl hat sich dazu entschieden, mit den regionalen Lagergesellschaften, die als Servicedienstleister alle Logistikvorgänge der Lidl-Filialbetriebe übernehmen und bisher noch an den Tarifvertrag "Logistik" gebunden sind, den Arbeitgeberverband zu wechseln und den für den Einzelhandel gültigen Tarifvertrag anzuwenden. Der Tarifvertragswechsel wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt stattfinden und betrifft von den über 78.000 Mitarbeitern in Deutschland rund 3.300 Mitarbeiter in 20 regionalen Lagerlogistikzentren.

Wechsel des Tarifvertrags als klares Bekenntnis zum stationären Geschäft

Ziel der Entscheidung ist eine deutschlandweite Vereinheitlichung der bei Lidl geltenden Tarifverträge. Bisher kommen in den selbstständigen Lagergesellschaften an einigen Standorten der Tarifvertrag "Logistik" und an anderen Standorten der Tarifvertrag "Einzelhandel" zur Anwendung. Der Wechsel ist ein klares Bekenntnis zum Flächentarifvertrag "Einzelhandel" sowie zur Tarifbindung und ist eine Stärkung des stationären Geschäfts von Lidl. Der Schritt erfolgt im Interesse der Mitarbeiter und bekräftigt die Haltung des Unternehmens, seinen Mitarbeitern einen attraktiven und zukunftssicheren Tarifvertrag sowie transparente und klare Strukturen zu bieten. "Mit dem Wechsel wollen wir gleiche Standards für Filialmitarbeiter sowie für die Mitarbeiter, die in den Lagergesellschaften für die Filialbelieferung verantwortlich sind, sicherstellen. Unser Ziel ist es, einheitliche Strukturen bei unseren Tarifverträgen einzuführen", sagt Marin Dokozic, Geschäftsleitungsvorsitzender Lidl Deutschland.

Bereits in der Vergangenheit hat das Unternehmen großen Wert auf eine faire Bezahlung gelegt und zum Beispiel den internen Mindestlohn im März dieses Jahres auf 12 Euro pro Stunde angehoben. (Quelle: LIDL)

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