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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Lidl und Kaufland: Bezahlen weiter über Tarif
„Diese Beträge bleiben unabhängig von weiteren Erhöhungen als Zulage zum Tarifgehalt bestehen“, teilen beide Unternehmen auf Anfrage der Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) mit. Bei der letzten Tarifrunde hatten die Unternehmen der Schwarz-Gruppe die Löhne und Gehälter 2017 und 2018 jeweils um 3% erhöht. Der Tarifabschluss von Verdi und dem Arbeitgeberverband HDE vereinbarte dagegen nur auf ein Plus von 2,3% für 2017 und 2% für 2018.
Unabhängig vom Ausgang der im April beginnenden Verhandlung bleibt dieser Abstand damit erhalten. Verdi geht in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit einer Forderung von „6,5% mehr für alle – mindestens aber 163 Euro“ sowie einem Mindestgehalt von 2.100 Euro in die Gespräche. In Hessen wird „1 Euro mehr pro Stunde“ verlangt. Auch die Allgemeinverbindlichkeitserklärung der Tarifverträge im Einzelhandel, aber auch im Groß- und Außenhandel, bleibt auf der Tagesordnung. Verdi-Vorstand Stefanie Nutzenberger kündigt an, den Lebensmittelhandel stärker in den Fokus zu nehmen. (dfv)

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