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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Lidl Schweiz: Plant die Filialen der Zukunft
In einem gemeinsamen Projekt mit der Empa wird dieses Vorhaben nun in die Tat umgesetzt. Zunächst werden der Energieverbrauch und das Zusammenspiel der Anlagen in bestehenden Filialen analysiert. Daraus entwickeln die Empa-Forscher ein optimiertes Konzept für die Filialen der Zukunft.
Lidl Schweiz setzt sich für eine nachhaltige Energiestrategie ein. Mit der ISO 50001 Zertifizierung verpflichtet sich Lidl Schweiz bereits seit 2014 in seinen Filialen den Betrieb laufend zu optimieren, nachhaltige Energien zu fördern und dadurch CO2-Emissionen zu verringern. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Strategie ist das Planen und Bauen von neuen Filialen. Bereits ab 2021 sollen neue Filialen entsprechend eines innovativen Energiekonzeptes gebaut werden. "Es ist uns ein großes Anliegen, dass unsere künftigen Standorte zukunftsfähig und nachhaltig im Hinblick auf Bausubstanzen, Energieverbrauch und Technik sind", meint Reto Ruch, Chief Real Estate Officer von Lidl Schweiz. Die Lidl Schweiz-Initiative birgt großes Potential: Die über 140 Schweizer Filialen haben zusammen den Energieverbrauch einer mittelgroßen Schweizer Stadt. Entsprechend viel Energie kann durch die richtige Technik eingespart werden.
Als Grundlage für die Optimierungsmaßnahmen und für das Konzept künftiger Filialen muss zunächst der Status Quo bestehender Niederlassungen analysiert werden. Unterstützt wird Lidl Schweiz hierbei vom Urban Energy Systems Lab der Empa. Gemeinsam mit dem Empa-Spin-off Sympheny untersucht das Team bei bestehenden Lidl-Standorten den Energieverbrauch und das Zusammenspiel der verschiedenen Anlagen wie Heizung, Lüftung und Kühlung, Produktkühlung und Gefrierschränke, die Photovoltaik-Anlagen sowie die E-Tankstellen.
Die Filialen der Zukunft
Aus den Erkenntnissen der Studie werden zum einen konkrete Optimierungsmaßnahmen abgeleitet. Diese können einfach auf bestehende Filialen angewendet werden und helfen dabei, den Energieverbrauch sowie die Emissionen zu senken. Zum anderen werden mittels Computersimulationen alternative Energiesysteme getestet, beispielsweise eine Ausweitung der Photovoltaik, der Einsatz von Energiespeichern oder eine optimierte Nutzung der Abwärme von Gefrierschänken und Backöfen. "Unser Ziel ist es, Lidl Schweiz mit unserer Forschungsarbeit zu helfen, die Nachhaltigkeit weiter zu verbessern, Emissionen auch künftig zu verringern und das Energiemanagement zu optimieren" meint der Empa-Forscher Curdin Derungs. So konzipieren die Forschung und die Wirtschaft gemeinsam die Filialen der Zukunft. (Lidl Schweiz)

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