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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Lidl Schweiz: Fährt mit lokalem Biogas
Die ersten beiden CNG-LKW werden ausschließlich mit 100% erneuerbarem Biogas aus der Schweiz betankt. Damit reduzieren sich die CO2-Emissionen auf ein Minimum. Lidl Schweiz spart damit jährlich über 200 Tonnen CO2 ein. Die Aufnahme der Biogas-LKW ist ein weiterer Schritt in der Strategie von Lidl Schweiz, bis 2030 alle seine Filialen komplett fossilfrei zu beliefern. Bereits heute fährt Lidl Schweiz über 40% der Transportkilometer ohne Diesel.
Lidl Schweiz hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 alle seine Filialen komplett fossilfrei zu beliefern. Damit leistet der Detailhändler einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele und reduziert den CO2-Ausstoß im Güterverkehr. Um das Ziel zu erreichen, setzt Lidl Schweiz auf alternative Antriebe und Treibstoffe: Bereits heute fahren über 30 LNG (Liquefied Natural Gas) - LKW für Lidl Schweiz, die weniger CO2 ausstoßen und die Luftschadstoffe im Vergleich zu Diesel-LKW erheblich reduzieren. Dadurch konnte Lidl Schweiz nicht nur etwas fürs Klima tun, sondern brachte auch eine neue Technologie in die Schweiz. Lidl Schweiz arbeitet weiterhin mit seinen Partnern und der Wissenschaft an Lösungen, um das Flüssigerdgas bald möglichst durch erneuerbares Flüssiggas zu ersetzen.
Neu ergänzt Lidl Schweiz seine LKW-Flotte mit CNG (Compressed Natural Gas) betriebenen LKW. Betankt mit 100% Biogas fahren diese Fahrzeuge nahezu CO2-neutral. Durch die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gasversorger Technische Betriebe Weinfelden AG können zudem lokale Kreisläufe geschlossen werden. Die neue Biogasanlage in Weinfelden geht in unmittelbarer Nähe zum Warenverteilzentrum von Lidl Schweiz in Betrieb. Die Biogas-LKW können so mit lokalem Biogas aus Klärschlamm betankt werden.
"Die Nutzung von lokaler, erneuerbarer Energie sowohl als Brenn- auch als Treibstoff ist ökologisch sehr sinnvoll. Was bisher Abfall war, wird neu unter anderem die Biogas-LKW von Lidl Schweiz betreiben. Die Zusammenarbeit mit Lidl Schweiz zeigt wie der Umstieg auf erneuerbare Treibstoffe gelingen kann", Michael Frick, Leiter Markt TBW.
Für die Umwelt rechnet sich die Umstellung auf Biogas auf jeden Fall. Ökonomisch lassen sich die Biogas-LKW allerdings unter den heutigen Rahmenbedingungen noch nicht betreiben. Serienfahrzeuge sind zwar zu sehr guten Konditionen erhältlich, Tankstellen gibt es ausreichend, aber das Biogas ist teurer als fossiler Treibstoff. Hinzukommt das Biogasfahrzeuge steuerlich gleich behandelt werden wie ein Dieselfahrzeug. Lidl Schweiz investiert dennoch aus Eigeninitiative in diese zukunftsweisende Technologie.
Ueli Rüger, Head of Logistics bei Lidl Schweiz, erklärt die Maßnahme: "Den Diesel in großen LKWFlotten durch erneuerbare Alternativen zu ersetzen, wird nicht mit einer einzigen Technologie möglich sein. Wir nehmen daher unsere Verantwortung wahr und zeigen mit der Einführung der Biogas-LKW, das es bereits heute Technologien gibt, die eine fossilfreie Logistik ermöglichen." (Lidl Schweiz)

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