Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Lidl: Nachhaltiges Wassermanagement bei Obst & Gemüse

Lidl setzt bei Obst und Gemüse neue Maßstäbe für einen verantwortungsvollen Umgang mit Süßwasser.

Lidl setzt bei Obst und Gemüse neue Maßstäbe für einen verantwortungsvollen Umgang mit Süßwasser. Bild: Lidl.

Lidl engagiert sich für ein nachhaltiges Wassermanagement in der Landwirtschaft: Der Lebensmittelhändler lässt bis Februar 2026 100% seines Obst- und Gemüsesortiments aus neun Risikoländern, darunter Spanien, Ägypten, Griechenland und Italien, nach anerkannten Wasserstandards zertifizieren. Ressourcen zu schonen ist eines von sechs Fokusthemen, für die Lidl sich im Rahmen seiner internationalen Nachhaltigkeitsstrategie "Auf dem Weg nach morgen" stark macht.

Die jüngsten verheerenden Dürren und Überschwemmungen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein bewusster Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser ist. Der Lebensmittelbranche kommt hier eine besondere Relevanz zu, da die Landwirtschaft für 70% des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich ist. Lidl setzt sich daher gemeinsam mit seinen Partnern in der Lieferkette für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser ein.

Das Ziel von Lidl: Bis Februar 2026 sollen 100% der Obst- und Gemüse-Erzeuger aus Hochrisikoländern nach anerkannten Wasserstandards zertifiziert sein. Mit Hilfe des WWF Wasserrisikofilters fokussiert der Discounter dabei auf neun Wasserrisikoländer: Spanien, Italien, Griechenland, Portugal, Ägypten, Marokko, Israel, Chile und Südafrika. "Mit unserer ambitionierten Wasserstrategie, zu der sich alle 31 Länder, in denen Lidl mit Filialen vertreten ist, verpflichtet haben, wollen wir neue Maßstäbe für ein nachhaltiges Wassermanagement in unserer Branche setzen", erläutert Jan Bock, stellvertretender Geschäftsleitungsvorsitzender der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG. "Als Einkäufer von wasserintensiven Lebensmitteln kommt uns eine besondere Verantwortung und auch eine Vorreiterrolle zu. Wir sind überzeugt, dass unsere Bemühungen im Bereich Obst und Gemüse einen wertvollen Beitrag zum langfristigen Schutz der Wasserressourcen weltweit beitragen können."

In der konkreten Umsetzung unterstützt Lidl anerkannte Siegelinitiativen und setzt gleichzeitig Mindeststandards für nachhaltige Produktionspraktiken im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Dabei orientiert sich Lidl an den Wasserstandards des Basket of Water der Sustainability Initiative Fruit & Vegetables. Dieser umfasst unter anderem den GlobalG.A.P. SPRING ("Sustainable Program for Irrigation and Groundwater Use") Standard - der eine Reihe von Kriterien zur Beurteilung eines nachhaltigen Wassermanagements in landwirtschaftlichen Betrieben enthält. Darüber hinaus begleitet Lidl als Mitglied der Multi-Stakeholder Initiative Alliance for Water Stewardship gemeinsame Projekte in Flussgebieten mit hohen Wasserrisiken. Bereits im Frühjahr 2022 haben in Südspanien ein großer Produzent und eine Kooperative, die auf einer Gesamtfläche von 1.100 Hektar unter anderem Beeren und Tomaten anbauen, eine AWS-Zertifizierung erhalten.

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