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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Lidl: Mindesteinstiegslohn steigt auf 15 Euro
„Lidl als Erfinder des Mindesteinstiegslohns zeichnet sich seit jeher durch eine faire und attraktive Entlohnung sowie sichere Arbeitsplätze aus“, sagt Marco Monego, Geschäftsleiter Personal der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG. Der Lebensmitteleinzelhändler hat folglich bereits eine freiwillige Voraberhöhung der Tariflöhne vorgenommen sowie mehrere Inflationsausgleichsprämien gezahlt. Im Rahmen der aktuellen wirtschaftlichen Lage hat sich Lidl nun dazu entschlossen, seinen Lidl-Mindestlohn anzuheben. Ab dem ersten September 2024 erhöht der Lebensmitteleinzelhändler seinen internen Mindesteinstiegslohn auf mindestens 15 Euro brutto pro Stunde und liegt damit mehr als 20 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 12,41 Euro pro Stunde.
Mit dem Stundenlohn von mindestens 15 Euro positioniert sich der Lebensmitteleinzelhändler erneut als Vorreiter. Schon 2010 hat Lidl mit der Einführung eines firmeninternen Mindesteinstiegslohns, der in den vergangenen Jahren regelmäßig angehoben wurde, Maßstäbe gesetzt. „Der Lidl-Mindestlohn liegt seit jeher über dem gesetzlichen Mindestlohn. Denn wir wissen und schätzen, was unsere Kollegen jeden Tag leisten. Deshalb ist es uns wichtig, ihr tägliches Engagement ebenso überdurchschnittlich und fair zu entlohnen“, betont Monego.
Vom Mindesteinstiegslohn profitieren mehrheitlich neue, ungelernte Kollegen, geringfügig Beschäftigte oder Aushilfen. Je nach Lidl-Zugehörigkeit, Berufserfahrung und Eingruppierung im jeweiligen regionalen Tarifvertrag steigt der Stundenlohn. Somit verdient ein Großteil der Belegschaft deutlich über dem Lidl-Mindesteinstiegslohn. Dieser kann bei bis zu 19,47 Euro brutto pro Stunde liegen, zuzüglich Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Nahezu alle Mitarbeiter erhalten unbefristete Arbeitsverträge, ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement und zahlreiche Benefits wie Altersvorsorge sowie flexible Arbeitszeitmodelle. (Lidl)

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