- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- LGV NRW: Ausbildungszahlen Beruf Gärtner...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LGV NRW: Ausbildungszahlen Beruf Gärtner:in bleiben stabil
„Das zeigt, dass sich der Einsatz der einzelnen Unternehmen bei der Werbung um Nachwuchskräfte und die Kampagnen der gärtnerischen Verbände auszahlen“, so Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW und Josef Mennigmann, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW.
Zahl der Schüler:innen steigt
„Die Zahlen der Neuabschlüsse für den Ausbildungsberuf Gärtner:in können mit Blick auf die sinkenden Schülerzahlen der letzten Jahre als stabil angesehen werden“, so Markus Reher aus dem Fachbereich Berufsbildung der Landwirtschaftskammer NRW. Nach einer statistischen Übersicht des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung sank die Schülerzahl der Sekundarstufe II von 897.264 im Jahr 2012 auf 767.703 im Jahr 2022. Seit 2016 steigt die Zahl der Schüler:innen in den Grundschulen wieder, was sich dann ab 2024 mit einer steigenden Zahl der Schüler:innen in der Sekundarstufe II auswirkt.
Grüner Campus NRW erforderlich
Nordrhein-Westfalen ist mit über 9.600 Unternehmen und einem Gesamtumsatz von 4,5 Mrd. das größte Produktions- und Dienstleistungsgartenbauland in Deutschland. „Weiterhin sind seitens der Branche, aber auch seitens der Politik große Anstrengungen nötig, um dem Berufs- und Fachlehrermangel sowie dem sich daraus ergebenden Fachkräfteengpass langfristig zu begegnen. Ein wichtiger Baustein wäre eine Ausbildung im Zentrum von NRW. Ein „Grüner Campus“ könnte mit der Einführung eines Studienganges Gartenbau/Landschaftsbau/Landschaftsarchitektur zu einem Zukunfts-, Bildungs- und Wissensstandort in einem werden. So könnten die Fach- und Führungskräfte sowie die Berufs- und Fachlehrer ausgebildet werden, die wir angesichts des Klimawandels und demografischen Wandels so dringend benötigen“, so Eva Kähler-Theuerkauf und Josef Mennigmann. (LGV NRW)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.