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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LfULG: In Köllitsch wurde geerntet
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hatte Praktiker zum Workshop und Feldtag eingeladen. Dabei ging es einerseits um einen regen Erfahrungsaustausch zum Anbau von schnellwachsenden Baumarten auf Ackerflächen, andererseits wurden praxisreife Lösungen wie Ernte, Lagerung und Verwertung demonstriert.
Mit dem naturschutzgerechten Anbau von schnellwachsenden Baumarten auf Ackerflächen können viele positive Effekte erreicht werden. Dazu gehören zum Beispiel der Schutz vor Erosion, ein verbessertes Landschaftsbild oder, dass kaum Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen. Ebenso eröffnen sich daraus für Landwirte neue Absatzmöglichkeiten und eine Wertschöpfung vor Ort, die eine dezentrale Erzeugung und Bereitstellung von Energie für Landwirtschaftsbetriebe und den ländlichen Raum möglich macht. Beim Anbauverfahren und bei der Technologiekette gibt es den Experten zufolge noch Optimierungsmöglichkeiten, deshalb steht die Rekultivierung beim diesjährigen Feldtag besonders im Blickpunkt.
Im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch des LfULG wurde im Jahr 2007 eine 10 Hektar (ha) große Plantage mit Pappeln und Weiden angelegt. Wie schon in den Jahren 2014 und 2016 wurden auch dieses Jahr 5 ha geerntet. 2021 soll dann der dritte Umtrieb mit weiteren 5 ha Ernte abgeschlossen werden. Die geernteten Hackschnitzel werden ca. 9 Monate in einer Miete getrocknet und anschließend in der betriebseigenen Hackschnitzelheizung verfeuert. Die Lehrgangsteilnehmer und Mitarbeiter des Lehr- und Versuchsgutes sind und waren Nutzer dieser regenerativ erzeugten Energie.

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