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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LfL: Baumkletterer in Miesbach
Die Baumkletterer untersuchen im Auftrag der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) die Kronen der Bäume auf Befallsmerkmale des ALB. Die Arbeiten finden in der Fokuszone statt. Diese umfasst einen Umkreis von 500 Metern rund um die ursprünglich befallenen Bäume. Das Kronenmonitoring wird ergänzt mit Lockstofffallen, Fangbäumen und Bodenmonitoring.
Das Kronen- und das Bodenmonitoring in der Fokuszone führen externe Firmen durch. Deren von der LfL geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich ausweisen und sind den Gemeinden sowie der Polizei namentlich bekannt. Betroffen ist der Bereich vom Harzberg bis zur Eishalle und vom Wertstoffhof bis zur Berufsschule an der Münchner Straße. Hier wird der Bereich, der bereits im Winter untersucht wurde, nun im belaubten Zustand begutachtet. Voraussichtlich dauert das Beklettern von Ende Juli bis Ende Oktober 2021.
Die rund 70 Lockstofffallen der LfL und des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen hängen seit Mitte Juni im Bereich der Fokuszone. Sie enthalten unter anderem Duftstoffe männlicher ALB-Käfer, sodass sie die Käferweibchen anlocken. Der Wirkungsradius einer Falle reicht etwa 50 Meter weit, in diesem Bereich unterstützt sie die Monitoringmaßnahmen. Eine Bekämpfung des ALB ist durch die Fallen nicht möglich.
Bis Herbst bleiben auch die 30 Fangbäume im Bereich der Befallszone stehen. Dabei handelt es sich um ALB-Wirtsbäume, derzeit Ahornbäume, die regelmäßig überprüft werden und die anderen Maßnahmen ergänzen. So soll verhindert werden, dass der ALB wegen der jetzt im Gebiet fehlenden Wirtsbäume auf bisher nicht befallene Laubbaumgattungen übergeht. (LfL)

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