Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

LfL: Almen und Alpen auf die Grüne Woche 2024

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) präsentiert auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 19. bis 28. Januar in der Bayernhalle (22b) aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Almen und Alpen sowie zur Moorbewirtschaftung. Das Institut für Fischerei ist wieder mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Die Grüne Woche lockt Hunderttausende von Verbrauchern in die Messehallen nach Berlin. Bild: Birgit Gleixner, LfL.

Auf einer Sonderfläche mit 70 Quadratmetern dreht sich in der Bayernhalle auf dem Stand 219 in diesem Jahr alles rund um das Thema Almen und Alpen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus sowie den almwirtschaftlichen Vereinen Oberbayern und Allgäu und regionalen Verarbeitern informieren Forscherinnen und Forscher der LfL dort über die Herausforderungen bei der Bewirtschaftung der Almen und Alpen und über die Heumilchproduktion.

Anpassung an den Klimawandel in den Alpen

Der fortschreitende Klimawandel führt zu einer Verschiebung der phänologischen Jahreszeiten. Längere Vegetationszeit kombiniert mit höheren Temperaturen führt zu einer Zunahme der gewachsenen Biomasse auf Almen und Alpen. Deshalb müssen die Auftriebszeiten auf Almen und Alpen sowie die Anzahl der aufgetriebenen Tiere an die gewachsene Futtermenge angepasst werden. Es können nur so viele Alm-/Alpweideflächen nachhaltig offengehalten werden, wie vom Vieh abgeweidet werden. Ansonsten werden wertvolle Weideflächen von Zwergsträuchern, Bäumen etc. eingenommen und die Biodiversität solcher Flächen geht verloren.

Vernässung und Bewirtschaftung von Mooren

Moorflächen zu erhalten und bei entwässerten Moor- und Anmoorböden die Bewirtschaftung und das Wassermanagement anzupassen kann das Klima schützen und die Artenvielfalt fördern. Im Verbundvorhaben MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu will der Landkreis Ostallgäu zusammen mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) die Vernässungsmöglichkeiten auf mehreren trockengelegten Moor- und Anmoorgrünlandflächen untersuchen. Ein weiteres Projekt (MoorBewi) unter der Federführung des Instituts für Agrarökologie und Biologischen Landbau bezieht weitere bayerische Moorgebiete wie das Donaumoos mit ein und verfolgt ähnliche Ziele. Weitere Infos zu den Forschungsprojekten:

  • Verbundvorhaben MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu – MoLaKlim
  • Entwicklung moorverträglicher Bewirtschaftungsmaßnahmen für landwirtschaftlichen Moor- und Klimaschutz - MoorBewi

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