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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
LFC Berlin: Die Zukunft des Berliner Großmarktes
Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses Frank-Christian Hansel (Ausschussvorsitzender, AfD), Marc Urbatsch (Bündnis 90/Grüne), Frank Jahnke (SPD), Harald Gindra (Die Linke), Florian Swyter (FDP) und Christian Buchholz (AfD) haben heute den Großmarkt besucht. Mit großem Interesse ließen sie sich die Anlagen von Fruchthof, Fleischgroßmarkt und Blumengroßmarkt zeigen. Nach den Plänen der „Interessengemeinschaft Lebensmittel- und Frischecluster Berlin“ (IG LFC) soll hier in Erbbaurecht der Großmarkt der Zukunft entwickelt werden. Hintergrund: Der Großmarkt als zentraler Standort für Berlins Frische- und Lebensmittelgroßhandel muss neu geordnet werden.
Es geht nun darum, vorhandene Ideen und Initiativen abzustimmen und das weitere Vorgehen zu planen. IG-LFC-Sprecher Max Köpke und Aiko Karaschewitz stellten den Mehrwert eines Lebensmittel- und Frischeclusters für Berlin sowie die nächsten Schritte zur praktischen Umsetzung vor.
Da die Pläne eine Win-Win-Win-Situation für das Land Berlin, die Berliner Großmarkt GmbH und nicht zuletzt für die Mitglieder der IG LFC versprechen, stieß das Vorhaben auf breite Zustimmung. Ziel der IG LFC ist es, als erfahrener und kompetenter Partner des Landes Berlin den Großmarkt in der Beusselstraße hin zu einem modernen Zentrum und „Hot-Spot“ des Frische- und Lebensmittelgroßhandels in eigener Verantwortung zu entwickeln.
Eine Einigung scheint sogar noch vor der Sommerpause 2018 möglich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Im nächsten Schritt setzen sich am 11. Dezember 2017 Peter Stäblein, Geschäftsführer der Berliner Großmarkt GmbH, Max Köpke und Dieter Krauß, Sprecher der IG LFC, zusammen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Darüber hinaus hat die IG LFC die Unterstützung der Berliner Großmarkt GmbH im Rahmen einer „Due Diligence“ bis zum 14. Dezember 2017 erbeten.
Am 1. August 2017 haben sich über einhundert auf dem Großmarktgelände in der Moabiter Beusselstraße ansässige Unternehmen zur IG LFC Berlin zusammengeschlossen. Sie wollen die Zukunft des Großmarktes, des traditionellen „Bauchs von Berlin“, selbst in die Hand nehmen und streben ein Erbbaurecht an, um den Großmarkt der Zukunft zu entwickeln.

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